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Polizei kontrollierte gewerblichen Güterverkehr am Kircheimer Dreieck

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Von: Mario Reymond

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Prüfender Blick: Polizeibeamte nehmen am Kirchheimer Dreieck einen Lastzug genauer unter die Lupe.
Prüfender Blick: Polizeibeamte nehmen am Kirchheimer Dreieck einen Lastzug genauer unter die Lupe. © TV-News Hessen

Nach langer coronabedingter Pause fand am Mittwoch auf der Rastanlage Kirchheim wieder ein Aktionstag der Polizei in Verbindung mit dem Fernfahrerstammtisch statt.

Kirchheim - Von 10 bis 16 Uhr kontrollierten die Beamten den gewerblichen Güterverkehr, der von drei Autobahnen 4, 5 und 7 über das Kirchheimer Dreieck läuft. In Zusammenarbeit mit dem Zoll, der Bundeswehr und dem TÜV wurden pausenlos Fahrzeuge überprüft. Viele festgestellte Mängel konnten „erwischte“ Fahrer vor Ort beheben, jedoch wurde auch Fahrzeugen im Schwerlastverkehr die Weiterfahrt untersagt.

Bei einem Sattelzug aus Italien war die Ladung, es handelte sich um Kabeltrommeln, nicht richtig gesichert. Mit einem Kran muss hier die Ladung neu befestigt werden, bevor die Polizei die Erlaubnis zur Weiterfahrt geben kann. Ein Sattelzug wurde komplett aus dem Verkehr gezogen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten zuerst nur fest, dass die Ladung mit zu wenigen Spanngurten gesichert war. Bei genauem Hinsehen wurde aber auch noch ein Bruch auf der Ladefläche des Aufliegers sichtbar, was zur sofortigen Stilllegung des Aufliegers führte.

Außerdem zogen die Beamten einen Leichenwagen aus dem Verkehr, der zwar ohne Leiche unterwegs war, der Fahrer aber auch ohne Führerschein. Erst mit einem Ersatzfahrer durfte die Fahrt fortgesetzt werden.

Ein vollständiges Ergebnis vom Kontrolltag wird laut Patrik Bug von der Pressestelle der Polizei erst zum Wochenende vorliegen, da erst alle Daten zusammengetragen werden müssen. yk

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