Werke von Dvorak, Verdi, Händel und Mozart in Bad Hersfeld

Operngala in der Bad Hersfelder Stiftsruine

Das Bild zeigt die Bad Hersfelder Stiftsruine mit stimmungsvoller Beleuchtung.
+
Die Bad Hersfelder Stiftsruine mit stimmungsvoller Beleuchtung.

Im Anschluss an die Bad Hersfelder Festspiele wird es am Mittwoch, 11. August um 20.30 Uhr, noch einmal magisch in der Stiftsruine – bei der Operngala: „Von Magiern und Mythen“.

Bad Hersfeld - Moderiert wird der Abend von Schauspieler Andreas Patton. Die musikalische Leitung der Gala hat Carsten Rupp aus Offenbach, der unter anderem bereits die Fuldaer Musicalsommer und in Hamburg eine große Musicalshow dirigierte und das Programm für die Operngala auch als klassisch profilierter Sänger zusammengestellt hat. Im Streifzug durch die Operngeschichte werden alte Mythen und magische Gestalten erlebbar, mit Arien, Duetten und Chören aus Purcells Oper „Dido and Aeneas“, aus Händels Oper „Alcina“ mit der verführerischen Zauberin, aus Mozarts „Zauberflöte“ die Königin der Nacht, aus Dvoraks Opern „Die Teufelskrähe“ und aus „Rusalka“ das „Lied an den Mond“, aus italienischen Opern von Verdi und Bellini bis hin zu Wagners „Die Feen“. Diese verschiedenen magischen Gestalten und Mythen zu verbinden – Hexen, Feen, Meerjungfrauen, Druiden, Götter, Dämonen und gar den Teufel – wird Aufgabe des Moderators sein, die der aus Hünfeld stammende und heute in Wien lebende Schauspieler Andreas Patton, aus Film und Fernsehen bekannt, gerne übernimmt.

Nicht zuletzt werden die Bühnentechniker der Hersfelder Festspiele für stimmungsvolles Licht während der Aufführung sorgen.

Für die solistischen Partien sind engagiert: die Sopranistin Christina Rümann aus Mainz (Erfurter Domfestspiele, Theater in Regensburg und Halle), die Mezzosopranistin Judith Christ-Küchenmeister (Hauptrollen am Theater Koblenz, Dortmund, Gera u.a.) und der junge Bassbariton Bavo Orroi aus Belgien. Das Orchester Virtuosi Brunenses aus Brünn/Tschechien wird die Operngala auf der Bühne der Stiftsruine mit seiner neuen jungen Ausstrahlung begleiten.

Bei der Aufführung wirkt der Hersfelder Festspielchor, ein dafür landesweit zusammengerufener Projektchor mit 70 Chorsängerinnen und -sängern, an dem auch Mitglieder der ehemaligen Heinrich-Chöre beteiligt sind, mit.

Der Veranstalter des Abends ist der Arbeitskreis für Musik Bad Hersfeld, (nähere Infos unter www.afm-hersfeld.de), der finanzielle Unterstützung vom deutsch-tschechischen Zukunftsfond, vom Land Hessen, der Stadt Bad Hersfeld, dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und regionalen Unternehmen in Bad Hersfeld erhalten hat.

Da die Platzkapazität in der Stiftsruine von 600 auf 900 Plätzen aufgestockt wurde, sind wieder in allen Kategorien Tickets zum Preis von 40 bis 75 Euro über die Kartenzentrale der Stadt Bad Hersfeld, Telefon 06621-640200, und online über Eventim zu erwerben.

Die tagesaktuellen Coronaregeln gelten wie zu den Festspielen, Einlass ist nur mit MNS-Maske und GGG-Nachweis (getestet-geimpft-genesen) möglich. (Christine Zacharias)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.