SV Osterbach baut Vereinsheim nach Brand wieder auf

Platz fürs neue Gebäude: Das Bild zeigt den Ort am Sportplatz, an dem das frühere Sporthaus stand. Es wird nun wieder aufgebaut. Das verkohlte Dach des Grillplatzes rechts zeugt noch von dem Feuer, das das Sporthaus zerstörte. Fotos: Meyer

Oberellenbach. Sie geben nicht auf: Die Mitglieder des SV Osterbach wollen ihr Vereinsheim wieder aufbauen, das vor zwei Jahren bei einem Brandanschlag zerstört worden war.

Das Sporthaus des SV Osterbach am Fußballplatz bei Oberellenbach ging nachts in Flammen auf. Die Polizei fand später heraus, dass dort Brandsätze gelegt worden waren.

Den Ausschlag dafür, dass der Vereinsvorsitzende Mathias Knoch mit einem Baubeginn im Frühjahr rechnet, gab ein Bewilligungsbescheid. Das Land gibt einen Zuschuss von 25.000 Euro.

Mathias Knoch

Zeichnungen für das Gebäude, die Vereinsmitglied und Architekt Martin Spieker gemacht hat, sind schon fertig. Es soll wieder als Ständerbau aus Holz gefertigt werden, diesmal allerdings mit Betonfundament. Zum Spielfeld hin soll eine überdachte Veranda entstehen. Außerdem werden jetzt Toiletten integriert. Strom- und Wasseranschluss wird das Gebäude zwar nach wie vor nicht haben, dafür soll ein Wassertank angebracht werden. Der große Veranstaltungsraum könne mittels Schiebetüren unterteilt werden, so dass auch Umkleiden entstehen, so Knoch. Insgesamt wird das Gebäude um rund zehn Quadratmeter größer als das alte.

Das Gebäude soll wie früher im Spielbetrieb genutzt werdem, wobei in Oberellenbach überwiegend Spiele der Nachwuchsmannschaften der JSG Alheim ausgetragen werden. Außerdem sollen es Vereinsmitglieder gelegentlich für Feiern nutzen können.

Mathias Knoch rechnet mit Kosten von über 60.000 Euro. Der Landkreis gibt 5000 Euro, aus der Brandversicherung kommen nochmals über 20 000 Euro. Der Verein hofft nun noch auf Spenden. Einen Großteil der Arbeit, etwa den kompletten Innenausbau, wollen die Mitglieder in Eigenleistung erbringen. Mit dem Rohbau soll eine örtliche Firma beauftragt werden. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Mathias Knoch rechnet mit einer Einweihung im Herbst.

Von Achim Meyer

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