Kompaniefeldwebel-Wechsel bei den Feldjägern in der Alheimerkaserne

Otomann folgt Müller

Alles Gute! Stabsfeldwebel Thomas Otomann, Zweiter von rechts, ist neuer Kompaniefeldwebel der 6. Kompanie des Feldjägerbataillons 251 in der Rotenburger Alheimerkaserne. Er ist Nachfolger von Stabsfeldwebel Thomas Müller, Zweiter von links. Links der Chef der Ausbildungskompanie, Hauptmann Fabian Jarrar. Rechts der stellvertretende Kommandeur des Feldjägerbataillons 251, Major Michael Feyen. Foto: Schaake

Rotenburg. Wechsel an der Spitze der 6. Kompanie des Feldjägerbataillons 251 in der Rotenburger Alheimerkaserne: Stabsfeldwebel Thomas Otomann ist neuer Kompaniefeldwebel. Er ist Nachfolger von Stabsfeldwebel Thomas Müller. Beide leben mit ihren Familien in Schwalmstadt.

Müller wechselt in das Feldjäger-Dezernat der Division Spezielle Operationen (DSO) in Regensburg. Dort ist er mit zuständig für den Feldjäger-Einsatz im In- und Ausland. Die DSO mit ihrem Stab wird Mitte nächsten Jahres nach Stadtallendorf umziehen.

Die 6. Kompanie des Feldjägerbataillons 251 in Rotenburg ist die einzige Ausbildungskompanie der Militärpolizei in Deutschland. Etwa 800 junge Feldjäger werden in Rotenburg pro Jahr ausgebildet. Diese Kompanie war im Oktober 2006 von Schwalmstadt nach Rotenburg verlegt worden.

Die 4. Kompanie stellt das Feldjäger-Dienstkommando. Das ist die für ganz Nord- und Mittelhessen zuständige Militärpolizei. Mit zurzeit 380 Soldaten ist Rotenburg größter Feldjäger-Standort Deutschlands. Hinzu kommen die Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 286. Zwei Ausbildungskompanien der Fernmelder sind wegen der Bauarbeiten in der Alheimerkaserne derzeit noch in Neustadt stationiert.

Zurück zu den Feldjägern: Thomas Müller war ab 1. Januar 1988 zunächst Soldat beim Feldartilleriebataillon 21 in Schwalmstadt, das bereits Anfang der 90er-Jahre aufgelöst worden war. 2002 wurde Müller Zugführer und danach Kompaniefeldwebel bei den Feldjägern. In seiner Zeit als „Spieß“ hat Müller etwa 4000 Rekruten begleitet, hoben der stellvertretende Bataillonskommandeur, Major Michael Feyen, und der Kompaniechef, Hauptmann Fabian Jarrar, hervor. „Sie haben mir alle Türen geöffnet und immner geholfen“, bedankte sich Jarrar bei Müller.

„Der Spieß wird immer wieder aufs Neue gefordert, der Spieß ist die Schaltzentrale für alle“, sagte Müller. Er sei sehr stolz darauf, dass er fast sechs Jahre lang Kompaniefeldwebel gewesen sei. Der Umzug von Schwalmstadt nach Rotenburg sei eine besondere Herausforderung gewesen. Das Wohlergehen der Kompanie und die Rekruten hätten stets im Mittelpunkt seiner Arbeit gestanden. Müller: „Ein Spieß hat keinen Alltag. Jeder Tag bringt etwas Neues.“

„Ein Spieß hat keinen Alltag. Jeder Tag bringt etwas Neues.“

Thomas Müller

Thomas Otomann trat am 1. Januar 1986 in München in die Bundeswehr ein. Nach seiner Ausbildung zum Feldjägerfeldwebel war er in Kassel, Sonthofen, Frankenberg und Schwalmstadt tätig. Seit April war er Kompanietruppführer der 6. Kompanie.

Von Manfred Schaake

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