Helmut Heiderich setzt sich für Morgenzug ein

Pendler-IC ab Bebra in Gefahr

Bebra. Für den Erhalt der Intercity-Verbindung 1950 von Bebra nach Frankfurt hat sich der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (CDU) ausgesprochen.

Vor dem Hintergrund der Planungen für den neuen Fernverkehrsfahrplan der Deutschen Bahn AG für 2018 war Heiderich von Bürgern auf das Thema angesprochen worden, wie er in einer Presseinformation mitteilt.

An jedem Arbeitstag pendeln bis zu 50 Personen mit dem um 5 Uhr in Bebra startenden IC nach Frankfurt, führt Heiderich aus. „Diese Verbindung muss auch in Zukunft erhalten bleiben“, fordert er. Er habe sich deshalb Ende Februar an die DB-Zentrale in Frankfurt gewandt. Der Konzernbevollmächtigte der DB für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, habe schriftlich erklärt: „In der Tat bereitet uns die Wirtschaftlichkeit des IC 1950 Sorgen.“

Begründet werde dies mit der fehlenden stationären Energieversorgungsanlage in Bebra während der Nacht. Die Lok müsse mit der Oberleitung verbunden und überwacht werden. Deshalb solle der Zug künftig wohl in Eisenach abgestellt werden und von dort über Bad Hersfeld nach Frankfurt fahren. Eine weitere Stückelung der Fahrt wäre laut Heiderich eine solche Mehrbelastung, dass für Betroffene nur ein Wegzug aus der Region infrage komme.

Auch die Lokführergewerkschaft GDL kritisiert den Wegfall des Früh-IC und nennt Alternativen. (red/rai)

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Rubriklistenbild: © dpa

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