Oberellenbacher Bühne führt Ende Januar Komödie auf – ab heute Vorverkauf

Pension Schöller zum Jubiläum

Klapproth (Klaus Scharpenack) ist entsetzt. Die „Verrückten“ aus der Pension Schöller verfolgen ihn! Foto: nh

Oberellenbach. Pünktlich zu ihrem 25-jährigen Bestehen studiert die Oberellenbacher Bühne wieder ein neues Stück ein. Premiere von „Pension Schöller“ ist zwar erst Ende Januar. Aber ab dem heutigen Mittwoch beginnt der Kartenvorverkauf.

Tickets für die Aufführungen zum Jubiläum bekommt man im Dorfladen Oberellenbach, der heute ab 15 Uhr geöffnet hat. Weitere Vorverkaufsstelle ist das Haushaltswarengeschäft Fleischhut am Steinweg 1 in Rotenburg.

Fast alle sind dabei

„Pension Schöller“ ist die bekannteste und meistgespielte aller Komödien, heißt es in einer Pressemitteilung. Erstmals wurde das Stück Ende des 19. Jahrhunderts aufgeführt. Geschrieben haben es Wilhelm Jacoby und Carl Laufs. Weil Pension Schöller so viele Rollen biete, treten fast alle aktiven Spieler der Oberellenbacher Bühne in dem Lustspiel auf.

Wer ist verrückt, und wer ist normal? Darum gehe es in dieser Komödie, heißt es in der Pressemitteilung. Hühnerfarmbesitzer Theo Klapproth verliert da am Ende fast den Überblick. Um seine Stammtischbrüder mit einem verrückten Erlebnis zu beeindrucken, wollte er doch nur eine Irrenanstalt von innen sehen. Sein Neffe Alfred führt ihn zu einem Gesellschaftsabend in die Pension Schöller und gibt die dortigen Gäste als Patienten aus. Damit eröffnet sich ein skurriles Szenario: Mit ganz anderen Augen sieht er den Großwildjäger, die Schriftstellerin, die Sängerin und den Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler, der „Othenno“ wiedergibt.

Doch die Geister, die er rief, wird er nun nicht los. Er hat nicht damit gerechnet, dass die Pensionsgäste ihn bis nach Hause in seine ländliche Idylle verfolgen, und ihn bis an den Rand des Wahnsinns treiben.

Zusehends verzweifelt er an der Frage: Wer ist verrückt, und wer ist normal? (clm)

Termine für die Aufführungen – wie immer im Jugendheim Oberellenbach: • Freitag, 28. Januar, 20 Uhr; • Samstag, 29. Januar, 20 Uhr; • Sonntag, 30. Januar, 14 Uhr; • Sonntag, 30. Januar, 19 Uhr; • Freitag, 4. Februar, 20 Uhr; • Samstag, 5. Februar, 20 Uhr.

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