Neue Kräfte eingestellt

Personalsituation in Kita Cornberg
hat sich entspannt

Das Bild zeigt ein blassgelbes Gebäude mit aufgemaltem Löwenzahn.
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Sie wird gebraucht: In der Kindertagesstätte Löwenzahn in Cornberg hat sich das Klima laut Bürgermeisterin und Elternvertreterin wieder verbessert.

Die Personalsituation und die Stimmung in der Cornberger Kindertagesstätte Löwenzahn haben sich offenbar wieder verbessert.

Cornberg - Noch im November hing in der Kita in Cornberg der Haussegen schief. Gleich drei Mitarbeiterinnen wollten kündigen, eine weitere will im April in den Ruhestand gehen. Doch mittlerweile habe sich die Personalsituation in der Kita sehr zum Positiven entwickelt, wie Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras auf Nachfrage berichtet.

Zum Jahresende hat zwar eine Mitarbeiterin die Kita verlassen, aber die zweite Erzieherin, die zum Jahresende gekündigt hatte, ist der Cornberger Einrichtung nun doch erhalten geblieben.

„Wir konnten zudem einen Sozialpädagogen einstellen und eine Haushaltshilfe für die Mittagsversorgung. Eine Erzieherin im Ruhestand wurde ebenfalls geringfügig beschäftigt. Diese arbeitet sehr flexibel und stellt eine Bereicherung für unsere Kita dar“, sagt Gonzalez Contreras. Somit sind aktuell acht Erzieherinnen, eine Sozialpädagogin und ein Sozialpädagoge in der Kindertagesstätte Löwenzahn beschäftigt, um 50 Kinder zu betreuen. Zudem habe die Gemeinde noch einige Bewerbungen vorliegen. „Die personelle Situation hat sich dadurch entspannt und wir als Träger sind mit unseren Mitarbeitern äußerst zufrieden.“

Auch die Öffnungszeiten mussten bisher nicht verkürzt werden, obwohl durch Corona in geschlossenen Gruppen gearbeitet wird und dadurch ein höherer Personalbedarf besteht. „Die Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat wurde neu belebt und soll stetig und transparent weitergeführt werden. All diese Faktoren haben ein besseres Klima in unserer Einrichtung bewirkt und letztlich wurde sich von allen Seiten auf die primäre Aufgabe einer Kita besonnen – der Arbeit mit und am Kind“, berichtet Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras.

Bestätigen kann das auch Elternbeiratsvorsitzende Carmen Hollstein, die selbst zwei Kinder in der Einrichtung hat. Hollstein hatte noch im November berichtet, dass die Eltern sehr besorgt sind. Manche seien mit dem offenen Konzept der Einrichtung nicht einverstanden gewesen und hatten eine fehlende Struktur im Tagesablauf beklagt.

„Man spürt wirklich, dass sich alle Seiten sehr bemühen. Dadurch hat sich das Klima auf jeden Fall verbessert“, sagt Hollstein.

Carolin Eberth

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