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Philippsthal formiert sich: Positive Stimmung beim Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft

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Alle machen mit: Von der Bergmannskapelle Hattorf angestimmt, gehört es zum Ritual größerer Veranstaltungen im Kaliwerratal – wie auch beim Neujahrsempfang in Philippsthal –zum Abschluss das Steigerlied zu singen. Allgemein indes wurde nach Pandemie bedingter Hängephase wieder positive Stimmung verbreitet.
Alle machen mit: Von der Bergmannskapelle Hattorf angestimmt, gehört es zum Ritual größerer Veranstaltungen im Kaliwerratal – wie auch beim Neujahrsempfang in Philippsthal –zum Abschluss das Steigerlied zu singen. Allgemein indes wurde nach Pandemie bedingter Hängephase wieder positive Stimmung verbreitet. © roda

Der Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Philippsthal am Sonntagmorgen in der Kreuzberghalle fand regen Zuspruch und die Redner blickten betont optimistisch in die Zukunft.

Philippsthal – Beim Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Philippsthal am vergangenen Sonntagmorgen blickten deren Vorsitzende Anja Zilch und Bürgermeister Timo Heusner als Moderatoren auf eine nahezu voll besetzte Kreuzberghalle, wie in Zeiten vor Corona.

Auf diese für die Menschen schwer zu bewältigende Phase kam Anja Zilch in ihrer Begrüßungsrede dann auch zu sprechen. Dabei lobte sie zuvorderst das ehrenamtliche Wirken vieler Frauen und Männer in den Vereinen, in sozialen Bereich sowie in der Politik, ohne die ein gesellschaftlich funktionierendes Zusammenleben vor allem in den ländlichen Gebieten kaum möglich wäre. Auch die Werbegemeinschaft habe in dieser Situation noch unlängst vor der Frage gestanden: Aufhören oder weitermachen? „Aber mit der Bereitschaft, den Vorsitz zu übernehmen und mit tatkräftiger Unterstützung durch meine Stellvertreterin Sonja Knierim sowie des gesamtem Vorstandsteams werden wir auch weiterhin den Neujahrsempfang und andere Veranstaltungen im Rahmen unserer Möglichkeiten organisieren“, versprach Anja Zilch mit hoffnungsfrohem Blick in die Zukunft.

Bürgermeister Heusner hob in seiner Ansprache besonders die 106 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr allein im vergangenen Jahr hervor. Dafür verdienten die Einsatzabteilungen höchste Wertschätzung und die Bereitschaft der Kommune, in die Sicherheitsinfrastruktur wie beim neuen Feuerwehrgerätehaus zu investieren. Auch die Senkung der Grundsteuer sowie die Abschaffung der Straßenanliegerbeiträge waren für Bürgermeister Heusner in seinem Redebeitrag erwähnenswert.

SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen äußerte sich unterdessen anerkennend über das Durchhaltevermögen auch der Gewerbetreibenden während der Pandemie. Insgesamt jedoch möchte sie trotz aller noch vorhandener Beschwernisse zu einer positiven Stimmung motivieren.

Landrat Torsten Warnecke indes dankte Philippsthal und auch der Nachbarkommune Heringen für die steuerliche Unterstützung, aufgrund der die Kreisumlage nicht erhöht zu werden brauchte.

Bad Hersfelds neue Bürgermeisterin Anke Hofmann bemerkte in ihrem Grußwort, sie finde es toll, was Philippsthal auf die Beine stelle und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Heringens Bürgermeister Daniel Iliev befand auch im Sinne seiner Amtskollegen aus der Region, dass die kommunalen Probleme nicht weniger würden, aber ohne die Träger ehrenamtlicher Funktionen nun mal kaum zu bewältigen seien.

Weitere Grußworte sprachen Philippsthals Erster Beigeordneter Reiner Rohrbacher, Ulrike Wenig von der CDU-Fraktion, Matthias Klotzbach von der FWG-Fraktion und Rolf Dorsch für die örtlichen Vereine.

Die Veranstaltung umrahmten die Bergmannskapelle Hattorf unter Leitung von Gerald Eichler, die Kinder der Kreuzbergschule und aus dem Ortsteil Heimboldshausen die Tanzgruppe „Little Diamonds“ mit ihren Auftritten. ha

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