Frische Farbe

Kirche in Heimboldshausen in Eigenleistung renoviert

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Kirche in Heimboldshausen in Eigenleistung renoviert.

Damit der Innenraum der Heimboldshäuser Kirche wieder in frischem Weiß erstrahlt, haben dort Freiwillige selbst zu Pinsel und Farbe gegriffen.

„Insbesondere die Wände im Chorraum wiesen graue Schatten auf und waren über die Jahre hinweg unansehnlich geworden“, berichtet Pfarrer Wolfgang Houska. 

Aus der Idee, zunächst in Eigenleistung eine kleine Wandfläche oberhalb der Empore in Eigenleistung zu streichen, sei zu einer regelrechten „Erfolgsgeschichte“ geworden, so der Pfarrer: Ein ganzes Team von Freiwilligen habe sich in den Sommer- und Herbstmonaten an den Arbeitseinsätzen beteiligt, die meist an Samstagen stattfanden. 

Zum Helferstamm von insgesamt 35 Personen gehörten unter anderem Konfirmanden, Konfi-Coaches, Mitglieder der Kirchengemeinde und des Kirchenvorstandes, Pfarrer Wolfgang Houska und der zukünftige Bürgermeister Timo Heusner. 

„Pro Arbeitseinsatz waren durchschnittlich fünf bis sechs Helfer beteiligt. Manchmal waren wir nur zu zweit, manchmal sogar 14 oder 15 Personen“, berichtet Kirchenvorsteher Martin Sieber, der die Arbeiten koordiniert hat. Mindestens 18 Arbeitseinsätze waren notwendig, bevor das komplette Kirchenschiff in frischem Weiß erstrahlte. „Die einzelnen Arbeitsstunden haben wir bewusst nicht gezählt, es dürften aber 300 bis 400 zusammengekommen sein“, schätzt Sieber. 

Unterstützung der Ehrenamtlichen

Fachliche Unterstützung erhielten die Ehrenamtlichen durch Malermeister Bernd Möller aus Röhrigshof und Markus Jäckel vom Gebäudemanagement der evangelischen Kirche. Die Kosten für die Farbe übernahm der Kirchenkreis Hersfeld. Durch die Arbeitseinsätze, nach denen der Kirchenvorstand jeweils zu einem Imbiss eingeladen hatte, seien die Helfer nicht nur Stück für Stück zu einem Team geworden: „Wir haben das Gebäude bei den Arbeiten aus einem neuen Blickwinkel kennengelernt. Insbesondere die Konfirmanden haben dadurch einen ganz anderen Bezug zu ihrer Kirche bekommen“, freut sich Martin Sieber.

„In einer Zeit, in der aus finanziellen Gründen viele Einsparungen erforderlich sind, haben die Heimboldshäuser ein Zeichen gesetzt und in die Zukunft ihrer Kirche investiert“, ist Pfarrer Wolfgang Houska überzeugt. Ein anschlussprojekt ist bereits in Planung: Im kommenden Frühjahr will das Helfer-Team das Treppenhaus der Kirche renovieren.

Quelle: Hersfelder Zeitung

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