Platz für die Kinderkrippe: Neue Betreuungsangebote bei der Ronshäuser Kindertagesstätte

Wird komplett umgebaut: Dieses bisherige Badezimmer der Kindertagesstätte Regenbogen in Ronshausen wird für die jüngsten Kinder der Krippe umgestaltet. Neben passenden Waschbecken wird auch ein Wickeltisch neu installiert. Unser Bild zeigt – von links – Kita-Leiterin Birgit Pfau, Pfarrer Andreas Schmidt-Wecken vom Kita- Zweckverband und Ronshausens Bürgermeister Markus Becker. Foto: Gottbehüt

Ronshausen. In Ronshausen werden die Weichen für die Betreuung von Mädchen und Jungen ab dem ersten Lebensjahr in einer neuen Kinderkrippe gestellt.

Bislang war es erst für Kinder ab zwei Jahren möglich, dort in der Kindertagesstätte Regenbogen unterzukommen. Vier nach Alter gestaffelte Gruppen gibt es dort bisher. 

„Der Bedarf für Kinder ab dem ersten Lebensjahr - streng genommen ab dem vollendeten zehnten Lebensmonat - ist immer größer geworden, wir haben sehr viele Anfragen“, berichten Ronshausens Bürgermeister Markus Becker und Pfarrer Andreas Schmidt-Wecken, Vorsitzender des Zweckverbands Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Rotenburg, der auch die Ronshäuser Einrichtung betreibt. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August soll das Krippen-Angebot starten.

Architekt erstellt Umbaupläne

Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Denn, um die nötige räumliche Trennung des künftigen Krippen-Bereichs herzustellen, muss kräftig umgebaut werden. Die Kita Regenbogen bekommt für Sanierung und Umbau 80.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm - unsere Zeitung berichtete. Als Eigentümer des Gebäudes hat die Gemeinde gerade einen Vertrag mit dem Bad Hersfelder Architekturbüro Dietz geschlossen. Zurzeit wird vermessen, und die Pläne für den Umbau werden erstellt.

„Unsere größte Baustelle wird der Sanitärbereich werden“, berichtet Becker. Neben den bisherigen Toiletten und Waschbecken müsse im linken Gebäudeteil das Badezimmer für die Krippenkinder mit Wickeltisch und altersgerechter Einrichtung komplett umgebaut werden. Nach den Absprachen mit den Fachbehörden zu Themen wie Brand- und Unfallschutz soll es mit den Arbeiten schnellstmöglich losgehen, damit zum Start im August alles pünktlich fertig wird. Auch im Außenbereich sollen bis dahin Spielmöglichkeiten für die Jüngsten geschaffen werden, ohne dass diese sich mit den Großen ins Gehege kommen.

„In den kommenden Monaten wird Improvisations- und Organisationstalent gefragt sein, weil der Umbau im laufenden Betrieb stattfinden muss“, sagt Schmidt-Wecken. Bei der Raumnutzung müsse man daher vorübergehend flexibel sein.

Fünf Euro mehr im Monat

Mit dem neuen Kindergartenjahr wird es auch ein neues Zeitmodul geben. War es bislang nur möglich, Betreuungszeiten von 7 bis 13 oder von 7 bis 17 Uhr zu wählen, wird es mit dem Zeitfenster von 7 bis 15 Uhr ein drittes Regenbogen-Angebot geben - siehe Hintergrund. Einen Wermutstropfen haben die Neuerungen allerdings: „Um eine geringfügige Erhöhung von fünf Euro im Monat sind wir leider nicht herumgekommen - aber mit dem neuen Zeitmodul können manche dennoch Geld sparen“, sagt Bürgermeister Becker.

Mehr über die drei Zeitmodule und die gestaffelten Gebühren lesen Sie in der gedruckten Dienstagausgabe und im E-Paper unserer Zeitung.

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