Großaufgebot war im Einsatz

Polizei stellt Suche nach Vermisstem in Rotenburg ein

Rotenburg. Ein Schwaben wird seit Dienstagnachmittag vermisst. Weil der 49-Jährige die vergangenen Wochen in Rotenburg verbrachte, hat die Polizei dort am Mittwoch mit einem Großaufgebot nach ihm gesucht.

Am Nachmittag wurde die Suche vorläufig eingestellt. "Wir haben keinen Ansatzpunkt", erklärte Polizeisprecher Manfred Knoch. Es sei nicht einmal klar, ob sich der Mann noch in Rotenburg und Umgebung aufhält. Daher habe die weitere intensive Suche keinen Sinn. Die allgemeine Fahndung nach dem Vermissten, der ärztliche Hilfe benötigt, bleibe aber bestehen.

Der 49-Jährige stammt aus Neustetten bei Tübingen. Er hatte sich in den vergangenen Wochen aber bei seiner Freundin in Rotenburg aufgehalten. Deshalb sei auch die hiesige Polizei eingebunden worden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste bauten eine Einsatzzentrale auf dem Parkplatz des Freibads im Heienbach auf, in dessen Umgebung er zunächst vermutet wurde.

Mehrere Rettungshundestaffeln aus Osthessen, darunter vom DRK Rotenburg, waren im Einsatz. Aus Marburg wurde ein spezieller Suchhund, ein so genannter Mantrailer, des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Diese Suche am Boden blieb ebenso erfolglos wie jene in der Luft. Nachdem es zur Mittagszeit aufgeklat hatte, drehte ein Polizeihubschrauber rund um das Herz- und Kreislaufzentrum seine Kreise. Auch die Beamten in der Luft konnten keine Spur von dem Mann ausfindig machen. Hinweise nimmt die Polizeistation Rotenburg unter Telefon 06623 / 9370 entgegen. (mcj)

Personenbeschreibung

Der Vermisste ist nach Angaben der Polizei etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger Figur. Der Brillenträger war zuletzt bekleidet mit einem grauen Strickpullover, grau-grüner Hose mit Seitentaschen und trug eine Strickmütze mit nicht bekannter Aufschrift. Der Mann hat vermutlich ein Tasche mit einem Laptop dabei.

Rubriklistenbild: © Foto: Janz

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