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Polizei und Feuerwehr im Kreis Hersfeld-Rotenburg mahnen zur Vorsicht beim Feuerwerk

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Von: Jan-Christoph Eisenberg

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Mit Raketen, Feuerwerk und Böllern das neue Jahr begrüßen: Auch im Werra-Meißner-Kreis haben viele Menschen in der Silvesternacht nicht auf diesen Brauch verzichtet.
Feuerwerk an Silvester ist seit der Corona-Pandemie längst keine Selbstverständlichkeit mehr.. Deshalb mahnen Polizei und Feuerwehr im Kreis Hersfeld-Rotenburg zur Vorsicht. © Foto: Tobias Kleinschmidt/dpa Bildfunk

Nach zwei Jahren Pause dürfen in den Geschäften im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ab Donnerstag, 28. Dezember, wieder Raketen und Böller verkauft werden.

Während der Corona-Pandemie galt zu den Jahreswechseln 2020/2021 sowie 2021/2022 ein bundesweites Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper der Kategorie F2 an Privatpersonen. Vom Landkreis erlassene Allgemeinverfügungen untersagten zudem Feuerwerk im gesamten öffentlichen Raum. Wer Feuerwerkskörper aus den Vorjahren übrig hatte, durfte diese jedoch auf Privatgrundstücken verwenden.

Da nun Böller, Raketen und Feuerwerksbatterien in der Silvesternacht wieder wie vor der Pandemie gezündet werden dürfen, mahnen Polizei und Feuerwehr zur Vorsicht. „Es ist verständlich, dass sich viele Leute nach den vergangenen zwei Jahren ohne Feuerwerk an Silvester auf diese Tradition zum Jahreswechsel freuen. Raketen und Silvester -– das gehört für viele zusammen. Trotz dieser Freude sollte aber die Vorsicht weiterhin an erster Stelle stehen“, betont Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger.

Beim Abfeuern müsse jeder auf sein Umfeld achten. „Wer vor Heiterkeit und Leichtsinn unvorsichtig wird, kann sich und andere Menschen gefährden“, warnt der oberste Brandschützer im Kreis.

„Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern kann zu erheblichen Verletzungen und Gefahren führen. Insbesondere das absichtliche Beschießen von Menschen mit Silvesterraketen oder das Bewerfen von Menschen mit Böllern kann erhebliche Gesundheitsschäden durch Brand oder Knall verursachen. Derartiges Verhalten führt zu strafrechtlichen Konsequenzen sowie zivilrechtlichen Folgen“, unterstreicht auch die Sprecherin des Polizeipräsidiums Osthessen, Sandra Hanke. Die Kriminalhauptkommissarin mahnt zur Besonnenheit beim Zünden von Böllern sowie Raketen. Sie appelliert insbesondere, Feuerwerk nie in der Hand zu zünden, ausreichend Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden zu halten und Raketen nur aus standsicheren Behältnissen wie Flaschen in Getränkekisten abzuschießen. (Jan-Christoph Eisenberg)

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