Posaunenchor Obergude feierte 50. Geburtstag mit großem Konzert

Ließen sich feiern: Zum Jubiläumskonzert „50 Jahre Evangelischer Posaunenchor Obergude“ zogen die Bläser unter Beifall des Publikums in die vollbesetzte Gudetalhalle in Niedergude ein. Fotos: Vöckel

Niedergude. Freude verbreiten oder Trost spenden mit der Musik – dieser Aufgabe widmet sich der Evangelische Posaunenchor Obergude seit 50 Jahren. Die Bläser wirken in Gottesdiensten mit, spielen bei Gemeindefesten und bereichern mit ihren Auftritten zahlreiche Veranstaltungen im Jahreslauf. Auch die Geburtstagsfeier stand ganz im Zeichen der Musik.

Das war ein Jubiläumskonzert mit den Jubilaren selbst, den Jungbläsern des Chores und den befreundeten Chören aus dem Lande- und dem Pfieffetal. Der Veranstaltungsort war die Gudetalhalle in Niedergude. Gemeinsam eröffneten die Bläser den musikalischen Nachmittag mit einer Referenz an das schottische Hochland: „Highland Cathedrale“ von den Komponisten Michael Kolb und Uli Roever.

Die Jungbläser stellten sich bei ihrem ersten Auftritt mit einem Klassiker vor: „Trumpet Voluntary“ mit dem ursprünglichen Titel „The Prince of Denmark’s March, Rondeau“.

Sie ließen zudem den swingenden Bär tanzen und tauchten zusammen mit dem Jubiläumschor in die Kirchenmusik mit bekannten Liedern ein: „Nun danket alle Gott“ und „Lobe den Herren“. Ihr gemeinsamer Umstieg hin zur modernen Blasmusik war ein Rock’n’Roll, der „Spuk-Rock“.

Das war auch die Schnittstelle, an der Chorleiterin Susanne Deist ihre Position wechselte. Sie stand nun nicht mehr dirigierend vor den Bläsern, sondern setzte sich in ihre Mitte. Die Chorleiterin spielte nun selbst mit und gab den Takt beim Jubiläumschor mit einem Fuß bei der „Traumreise“, dem „Spaß mit As“ und dem „Marsch aus Aida“ vor.

Nach der Pause erfreuten sich die Zuhörer an der vollen Klangfülle des Drei-Täler-Chors. Das war ein bunter Querschnitt von bekannten Schlagern und Volksliedern, von Melodien aus Filmen und Musicals. Zu hören waren unter anderem „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Black Pearl“ aus dem Fluch der Karibik, der „Steigermarsch“ und der „Schneewalzer“.

Belohnt wurden die Blasmusiker für die dreistündige brillante Unterhaltung mit nicht enden wollendem Applaus. Die Moderation hatte Manfred Deist übernommen.

Von Herbert Vöckel

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