ZWISCHEN DEN ZEILEN

Positive Signale und Zeichen der Hoffnung

Christine Zacharias, Redakteurin Hersfelder Zeitung
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Christine Zacharias, Redakteurin Hersfelder Zeitung

In unserer Wochenkolumne „Zwischen den Zeilen“ befasst sich Christine Zacharias mit den Festspielen, dem Geistalbad und dem Museum im Stift.

Die Vorbereitungen für die Festspiele laufen. Auch wenn es im Moment angesichts hoher Infektionszahlen, gefährlicher Mutanten, völliger Verwirrung beim Impfen und ernsthafter Mahnungen der Kanzlerin nur schwer vorstellbar ist, dass die Festspiele wirklich stattfinden können, ist es auf jeden Fall ein hoffnungsvolles Zeichen, dass die Bühne aufgebaut wird und viele Dinge langsam in Schwung kommen.

Allerdings scheint es in diesem Jahr schwieriger als sonst zu sein, Quartiere für die Festspieler in Bad Hersfeld zu finden. Einige Vermieter sind mit ihren Wohnungen pandemiebedingt gar nicht auf dem Markt, andere haben langzeitvermietet an Mitarbeiter von Firmen, die für einige Monate in der Region zu tun haben. Da kann man nur hoffen, dass sich die Hersfelder nicht nur als kulturbeflissen, sondern auch als so gastfreundlich wie sonst immer erweisen.

Positive Signale gibt es auch für alle Wasserratten, Frühschwimmer und sonstige Badefreunde. In den Freibädern wird die Badesaison vorbereitet. Das Wasser wurde abgelassen, die Becken werden gereinigt, Frostschäden an den Fliesen repariert und alles auf Vordermann gebracht. „Wir sind auf jeden Fall startklar, wenn’s losgeht“, versichert Kay Thimet, der unter anderem die Bäder in Bad Hersfeld, Philippsthal und Kirchheim betreibt. Aus den bisherigen Erfahrungen wisse man ja, dass die Verordnungen oft recht kurzfristig geändert würden. Da seien er und sein Team jetzt vorbereitet. Nach Ostern soll es mit den Arbeiten in den Bädern weitergehen, auch wenn Thimet nicht wirklich daran glaubt, im Mai schon öffnen zu können. Aber wenn doch, dann soll alles fertig sein.

Im Museum der Stadt Bad Hersfeld im Stift hat es einen Wasserschaden gegeben. Dazu gekommen ist es laut Leiterin Lisa Hendrich nach der Schneeschmelze. Da das Museum und die Galerie coronbedingt geschlossen sind, habe man aber noch Glück im Unglück gehabt –  es wurden keine Exponate beschädigt. Allerdings sei der Boden nach wie vor feucht. Hendrich hofft, dass die Schäden bis Mitte April beseitigt sind und das Museum dann auch wieder für Besucher öffnen könne. Das Museum umfasst die Themenbereiche ländliche Alltagskultur, Geschichte der Reichsabtei und Stadtgeschichte. Im Erdgeschoss und im Dachgeschoss finden zudem regelmäßig Sonderausstellungen statt.

Endlich beseitigt wurde dagegen der Schlamm, der nach einem Unwetter im Spätherbst vergangenen Jahres die Unterführung unter der Lomo-Kreuzung für Radfahrer und Fußgänger schwer passierbar machte. Zentimeterhoch stand dort monatelang der Schlamm und blockierte den offiziellen Radweg, und das, obwohl das Wetter nicht nur kalt und nass war, sondern immer wieder durchaus zum Radeln einlud. Einer österlichen Radtour steht also, zumindest auf dieser Route, nichts mehr im Wege. (Christine Zacharias)

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