Pfarrer Winfried Schiel: Im Dreiklang verkünden sie Glaube, Liebe und Hoffnung

Raßdorfer Glocken läuten seit zehn Jahren

Sie läuten seit genau zehn Jahren: Die drei neuen Glocken von Raßdorf. Das Foto entstand kurz vor Weihnachten 1999, als die Glocken mit einem Festzug zur Kirche gebracht wurden. Archivfoto: Schaake

rassdorf. Zehn Jahre ist das nun schon her: In der Nacht zum 1. Januar 2000 begann für die Raßdorfer eine neue Ära. Während überall in Deutschland die Menschen das neue Jahrtausend mit Sekt und Feuerwerk begrüßten, läuteten die Kirchenglocken in Raßdorf einen neuen Abschnitt Kirchengeschichte ein. „Der Ort hat nun eine Kirche samt Glocken“, berichtete unsere Zeitung damals. Bei der feierlichen Weihe am Silvestertag erklangen die drei neuen Glocken zum ersten Mal.

„Glocken sind ein Stück Heimat”, sagte Pfarrer Winfried Schiel damals. „In ihrem Dreiklang künden sie von Glaube, Liebe und Hoffnung von und zu Gott.” 250 Menschen – darunter viele ehemalige Raßdorfer – waren zur Glockenweihe gekommen. „Es wurde Zeit, dass auch in Raßdorf endlich Glocken läuten”, betonte der damalige Bürgermeister Willi Müller. Er wünschte: „Mögen diese Glocken nie verstummen. Die Zeiten, in denen die Glocken verstummten, waren immer schlechte Zeiten für die Menschen.” Am Donnerstag, 31. Dezember, verabschiedet das Geläut ab 23.55 Uhr das alte Jahr. Kurz nach Mitternacht läuten die Glocken zehn Minuten lang das neue Jahr ein, teilt Pfarrer Schiel mit. Die Glocken waren Ende November 1999 in der über 400 Jahre alten Werkstatt Rincker in Sinn gegossen worden. Der Guss an einem Freitag war zweimal verschoben worden, weil der Bus mit den Raßdorfer Christen bei Schnee und Eis stundenlang im Autobah-Stau gesteckt hatte. (m.s.)

Kontakt: Pfarrer Winfried Schiel, Telefon 06626/285, Fax: 9150003, E-Mail: pfarramt.bosserode@ekkw.de

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