Baumanagement: Rotenburg und Alheim bauen ihre Kooperation aus

Rathäuser rücken zusammen

Rotenburg. Die Stadt Rotenburg wird die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Alheim fortsetzen und dem gemeinsamen Verwaltungszweckband nun auch die Aufgaben des Baumanagements zuweisen. Beide Bauämter sollen zusammengelegt werden.

Diesen Beschluss fassten die Rotenburger Kommunalpolitiker in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig. Im Alheimer Gemeindeparlament hatte es zwei Gegenstimmen gegeben – wir berichteten. Sowohl CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph als auch Reiner Wollrath von der SPD zeigten sich sicher, dass durch die Zusammenarbeit Synergieeffekte für beide Kommunen entstehen.

Bürgermeister Christian Grunwald wies darauf hin, dass diese Zusammenarbeit eigenverantwortlich von beiden Kommunen gesteuert werden könne und man sich somit eine wie auch immer geartete Gebietsreform von oben nicht aufdrücken lassen müsse.

Für Grunwald ist klar: Die Zukunft liegt in größeren Verwaltungsstrukturen. Sinn der ganzen Aktion ist es, mittelfristig die Personalkosten zu senken und dabei die Dienstleistungen der Verwaltungen in gewohntem Maß aufrechtzuerhalten.

Damit soll nicht zuletzt gezeigt werden, dass die Stadtverwaltung auch ihren eigenen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten will.

Mitarbeiter im Boot

Der Rotenburger Bürgermeister hatte den Stadtverordneten zuvor erklärt, dass die Mitarbeiter und Personalvertretungen den Prozess des Verwaltungsumbaus konstruktiv begleitet hätten. Der Personalüberleitungsvertrag sei im Auftrag des Personalrats von einem Rechtsanwalt geprüft worden. Auch Mitarbeiter der Alheimer Gemeindeverwaltung hatten an der Stadtverordnetensitzung teilgenommen.

Grunwald betonte, dass die Zusammenarbeit nicht bedeute, dass die eine Kommune die andere „schluckt“. Die Identität von Rotenburg und Alheim gehe nicht verloren.

Von Silke Schäfer-Marg

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