Rauchmelder gibt Alarm: Mann schlief, während Essen verbrannte

Rotenburg. Rauchmelder und die Freiwillige Feuerwehr haben am Freitagmittag Schlimmeres verhindert und möglicherweise einen Mann vor dem Tod bewahrt.

Die Wehr war ausgerückt, weil Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Nachtiggallenstraße ausgelöst hatten.

Das Alarmsignal kam aus einer Wohnung im Erdgeschoss, teilte Tino Knierim-Prinz von der Rotenburger Feuerwehr mit. Von den Mitbewohnern erhielt der Einsatzleiter die Information, dass noch eine Person in der Wohnung sein müsste. Ein Trupp der Feuerwehr öffnete daraufhin die Tür und stellte leichte Rauchentwicklung fest. Der Bewohner schlief in seinem Wohnzimmer. Die Ursache des Rauches war angebranntes Essen auf der Herdplatte.

Um den Mann kümmerte sich laut Knierim-Prinz der Rettungsdienst, während die Feuerwehr die Herdplatte abschaltete und die Wohnung lüftete.

„Anzumerken ist, dass die Rauchmelder in der Wohnung ihren Zeck erfüllt haben. Ohne eine Alarmierung der Mitbewohner und der Feuerwehr hätte die Rauchentwicklung auch tödliche Folgen haben können“, betont der Sprecher der Rotenburger Feuerwehr. Sie war mit vier Fahrzeugen und 14 Kräften im Einsatz. (red/ank)

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