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Regine Sauer zur Seniorenbeauftragten der Gemeinde Alheim ernannt

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Von: Carolin Eberth

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Die neue Seniorenbeauftragte von Alheim: Regine Sauer aus Heinebach (60) kümmert sich um Senioren, die beispielsweise im Betreuten Wohnen in Heinebach (Gebäude im Hintergrund) leben.
Die neue Seniorenbeauftragte von Alheim: Regine Sauer aus Heinebach (60) kümmert sich um Senioren, die beispielsweise im Betreuten Wohnen in Heinebach (Gebäude im Hintergrund) leben. © Carolin Eberth

Senioren im Alltag helfen, damit sie lange selbstbestimmt leben können und nicht vereinsamen – das ist die Aufgabe von Regine Sauer (60) aus Heinebach.

Heinebach – Denn sie wurde mit Beschluss des Gemeindevorstandes jüngst zur ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten der Gemeinde Alheim ernannt.

Mit Eifer, Freude und strahlenden Augen blickt sie auf ihre künftigen Aufgaben und freut sich, mit ihrer Hilfe den Senioren in der Gemeinde ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können. Sie wird Ansprechpartnerin sein für die verschiedensten Angelegenheiten, die ältere Mitbürger betreffen. Sie wird sich ihrer Bedürfnisse, Belange, Interessen und Anregungen annehmen und diese bei den gemeindlichen Gremien zur Geltung bringen. Und sie wird Kontakte zu anderen Institutionen herstellen und über aktuelle Angebote informieren.

Regine Sauer ist bereits seit vielen Jahren als Vorsitzende der Generationenhilfe Alheim tätig und hat schon immer viel und gerne mit Menschen zusammengearbeitet und sich sozial engagiert. Sie hat 13 Jahre als Erzieherin in Heinebach gearbeitet, hat das Familienzentrum mitbelebt und arbeitet mittlerweile in Melsungen in einem Kindergarten. „Kinder und Senioren sind für mich eben eine echte Herzensangelegenheit“, erzählt sie mit voller Überzeugung. „Ich denke, dass das daher stammt, dass ich in einer Großfamilie aufgewachsen bin und wir mit mehreren Generationen in einem Haus gelebt haben.“

Die Ideen sprießen bereits in ihr, was sie als Seniorenbeauftragte alles tun möchte für die ältere Generation in Alheim. „Als Erstes möchte ich herausfinden, an welchen Stellen dringend etwas getan werden muss und wo sich auch schon eingesetzt wird für Senioren. Ich möchte Vereine, die Kirche, ukrainische Flüchtlinge, die Jugendarbeit und auch Kinder in meine Arbeit einbeziehen. Dazu würde ich gerne das Familienbildungszentrum in Heinebach mehr beleben und dort beispielsweise Gesprächsrunden anbieten oder auch kreative Angebote wie Spiel- und Bastelnachmittage. Auch der Bürgerbus könnte noch mehr genutzt werden, damit die Senioren auch mal aus Alheim herauskommen“, sagt Regine Sauer. „Ich möchte das Rad nicht neu erfinden, aber die Lücken finden, wo noch mehr getan werden kann.“

Ein offenes Ohr hat die Heinebacherin auch für die kleinen Hindernisse im Alltag. „Ich habe schon Anrufe bekommen von verzweifelten Senioren, weil beispielsweise eine Glühbirne gewechselt werden musste oder der Fernseher verstellt war. Das sind für mich Kleinigkeiten, älteren Menschen tut man damit aber einen riesigen Gefallen, wenn man ihnen hilft“, erzählt Sauer.

Alleine kann sie jedoch nicht alle Bedürfnisse und Anliegen bewältigen. Daher ist sie darauf angewiesen, dass auch andere Leute mithelfen und sich ehrenamtlich engagieren. „Ihre Kinder sind aus dem Haus? Sie haben zwar ein paar Hobbys, aber immer noch etwas Zeit übrig? Und die wollen Sie gerne sinnvoll verbringen? Können Sie sich vorstellen, anderen Menschen vorzulesen? Oder mit ihnen spazieren zu gehen und mit Ihrer bloßen Anwesenheit und etwas Zeit Menschen glücklich zu machen? Dann bitte gerne bei mir melden“, sagt Regine Sauer. Belohnt werde man damit, dass einem unendliche Dankbarkeit und Freude geschenkt werde, was wiederum einen selbst glücklich mache.

Wenn Regine Sauer nicht gerade als Erzieherin oder im Ehrenamt arbeitet, dann verbringt sie gerne Zeit mit ihren vier Kindern und fünf Enkelkindern. Dazu wandert sie gerne und spielt Tennis. Kontakt: Tel.: 05664/938303, Handy: 0172/5725938 (Carolin Eberth)

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