Rodung für Halde: RP erlaubt K+S Raum für Steinsalz zu schaffen

Die Halde in Philippsthal.

Philippsthal. Die K+S Kali GmbH hat für die Halde in Philippsthal die Erweiterung beantragt, da die bisher genehmigte Lagerfläche voraussichtlich Ende 2016 erschöpft sein wird.

Unabhängig vom Ausgang des Antragsverfahrens hat das Regierungspräsidium Kassel dem Wunsch des Unternehmens auf vorzeitige Rodungsarbeiten im Januar und Februar zugestimmt.

Die beantragte Rodung ist auf eine Fläche beschränkt, die für ein Jahr ausreicht. Das RP hat berücksichtigt, dass ansonsten 2017 ein Produktionsstillstand für einen nicht unwesentlichen Zeitraum eingetreten wäre, da eine Rodung aus Naturschutzgründen erst wieder im Winter 2016/17 möglich wäre.

Nicht entschieden wurde über die Vorbereitung der Flächen für die Beschüttung selbst. Das Unternehmen wurde aufgefordert, hierfür noch ergänzende Angaben zu machen, insbesondere zur geotechnischen Eignung des Untergrunds.

Die Zulassung des vorzeitigen Beginns hat keinerlei Bindungswirkung. Sollte die Genehmigung zur Haldenerweiterung nicht erteilt werden, so ist das Unternehmen verpflichtet, die gerodeten Flächen wieder aufzuforsten. (rey)

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