Kühles Kneippvergnügen

Ronshausen eröffnet neues Wassertretbecken am Bauhof

Freuen sich über das neue Wassertretbecken: Fürs Foto kühle Füße holen sich von links Bürgermeister Markus Becker (CDU), Erster Beigeordneter Nils Möller (SPD), Vorsitzender der Gemeindevertretung Werner Zilch (SPD) und Beigeordneter Thomas Dippel (WGR).
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Freuen sich über das neue Wassertretbecken: Fürs Foto kühle Füße holen sich von links Bürgermeister Markus Becker (CDU), Erster Beigeordneter Nils Möller (SPD), Vorsitzender der Gemeindevertretung Werner Zilch (SPD) und Beigeordneter Thomas Dippel (WGR).

Um eine Attraktion reicher ist jetzt Ronshausen: Am Mittwochnachmittag eröffnete Bürgermeister Markus Becker ein Wassertretbecken im Hersfelder Eckchen hinter Gemeindebauhof.

Ronshausen – Die Ronshäuser können dort ab sofort tagsüber während der Sonnenstunden ihre Beine erfrischen. Dabei sollten sie auf den sogenannten Storchengang achten, so der Tipp bei der Einweihung: Ein Bein wird dabei vollkommen aus dem Wasser herausgezogen und die Fußspitze nach unten gebeugt. Durch das Wassertreten, das auch Kneippen genannt wird, soll der Kreislauf angeregt und die Durchblutung gefördert werden.

Nach einem SPD-Antrag hatte die Gemeindevertretung im September 2019 mit elf Ja- gegen zwei Nein-Stimmen für die Errichtung des Beckens gestimmt. Der Antrag auf Förderung über das EU-Programm Leader, mit dem die Entwicklung im ländlichen Raum gefördert werden soll, sei im Juni 2020 gestellt worden, so Sigrid Wetterau vom Regionalforum Hersfeld-Rotenburg.

Mit Erfolg: Im Oktober konnte der Landkreis Hersfeld-Rotenburg der Gemeinde Fördergeld in Höhe von 24 291 Euro zusagen. Insgesamt kostete das Wassertretbecken 35 939 Euro, berichtete Ronshausens Bürgermeister Markus Becker – die Gemeinde stemmt demnach ein Drittel der Ausgaben.

Am Bau des Beckens, der ab November begann, waren insgesamt sechs Firmen beteiligt: Jowa Betonwerke errichtete das Betonbecken, Brunnenbau Conrad war für die Brunnenbohrung verantwortlich, die Firma Wenk stellte die Grube für das Tretbecken her und verlegte die Terrassenplatten und die Firma H&S Autokran hob das Becken in die vorgerichtete Grube. Abschließend errichtete die Firma Schrön einen Metallzaun, um Kleinkinder vor Unfällen zu schützen. (Paul Bröker)

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