René Kratzenberg ist neuer Parlamentsvorsteher in Ronshausen

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Parlamentsvorsteher unter sich: Die Amtsglocke übergab der scheidende Vorsitzende der Ronshäuser Gemeindevertretung, Ernst Richardt – rechts im Bild – an seinen Nachfolger René Kratzenberg. Und das, ohne sie je benutzt haben zu müssen, wie er betonte.

Ronshausen. René Kratzenberg heißt der neue Parlamentsvorsteher der Ronshäuser Gemeindevertretung.

Und der bekam während der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend im Haus des Gastes angesichts der Vielzahl von Wahlen und Amtshandlungen auch gleich alle Hände voll zu tun, nachdem er selbst einstimmig bei einer Enthaltung aus den Reihen der SPD-Fraktion zum Vorsitzenden gewählt worden war.

Als Stellvertreter des CDU-Fraktionsmitgliedes wurden Reinhard Brandau von der WGR und Petra Möller von der SPD bestimmt - auch das einstimmig. Schriftführer bleibt Werner Zilch.

Mit der Kommunalwahl haben sich die Mehrheitsverhältnisse in der Ronshäuser Gemeindevertretung verschoben. Die SPD hat ihre bis dato absolute Mehrheit eingebüßt. Deutlich wurde dies bei der Wahl des Gemeindevorstandes. Hierfür waren CDU- und WGR-Fraktion zudem ein Wahlbündnis eingegangen. Somit gehört dem neuen Gemeindevorstand mit Regina Raup nur noch eine Vertreterin der SPD an.

Frisch vereidigt: Der neue Ronshäuser Gemeindevorstand mit – von links – dem neuen Ersten Beigeordneten Karl Hempel, Bürgermeister Markus Becker, Matthias König, Werner Funk und Regina Raup. Fotos: Gottbehüt

Raup ist auch künftig nicht mehr Erste Beigeordnete der Gemeinde. In dieses Amt wurde Karl Hempel von der CDU gewählt. Matthias König, der über die CDU-Liste ins Parlament gewählt worden ist, gehört dem Gemeindevorstand nun ebenso an wie Werner Funk von der WGR, der seinen Platz in dem Gremium auch in der neuen Legislaturperiode behalten hat.

Mit zehn Ja-, zwei Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen wurden die vier ehrenamtlichen Beigeordneten in geheimer Abstimmung mit großer Mehrheit gewählt. Auf den gemeinsamen Wahlvorschlag hatten sich CDU, WGR und SPD allerdings bereits im Vorfeld verständigt.

Bürgermeister Markus Becker hatte in seiner Eröffnungsrede die bisherige Zusammenarbeit im Parlament als konstruktiv und richtungsweisend zum Wohle der Gemeinde gelobt. Daran gelte es, anzuknüpfen: „Lassen Sie uns gemeinsam ehrlich und vertrauensvoll zusammenarbeiten und weiterhin fraktionsübergreifend miteinander reden“, rief Becker den Gemeindevertretern zu.

Danach hatte der bisherige Parlamentsvorsteher Ernst Richardt seine Amtsglocke an seinen Nachfolger René Kratzenberg übergeben. Richardt, der seinerseits das Amt im November 2008 von dem inzwischen verstorbenen Jürgen Funk übernommen hatte, hatte sich zur Kommunalwahl nicht mehr aufstellen lassen.

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