Seit 1994 wird gerutscht

Vor 25 Jahren neu eröffnet: Ronshäuser Badepark ist in Jubiläumssaison gestartet

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Sind stolz auf ihre Anlage: Ronshausens Bürgermeister Markus Becker und Schwimmmeister Oliver Schaffartzick stehen auf den Treppen der 52 Meter langen Wasserrutsche mit Blick auf das 800 Kubikmeter große Erlebnisbecken. 

Gebadet werden kann in Ronshausen schon seit den 60er-Jahren. Doch in den 90ern bekam das Schwimmbad ein neues Gesicht. Nun wurde 25 Jahre Neueröffnung gefeiert.

Die Sonne glitzert auf der Wasseroberfläche des etwa 800 Kubikmeter großen Schwimmbeckens. Die 52 Meter lange Wasserrutsche wirft lange Schatten. Im Badepark Ronshausen ist Freitag, 24. Mai 2019, der Startschuss für die Schwimmbadsaison gefallen. Das Besondere: In diesem Jahr feiert das Erlebnisbad sein 25-jähriges Bestehen.

„Wir haben eine traumhafte Anlage“, schwärmt Bürgermeister Markus Becker. Eine Wasserrutsche, eine Sprudelbank, ein Kinderbecken, Schwallwasserduschen, einen Wasserpilz und einen Strömungskanal – das alles und noch mehr bietet der Badepark seit dem großen Umbau vor 25 Jahren. „Wir haben auch nettes Personal“, sagt Schwimmmeister Oliver Schaffartzick mit einem Schmunzeln. Er arbeitet schon seit mehr als 25 Jahren im Badepark. „Ich war Mann der ersten Stunde“, sagt er lachend.

Der Umbau startete 1993

Das Schwimmbad besteht schon seit 1961. Damals noch mit einem Drei-Meter-Sprungturm. Im Februar 1993 startete der Umbau. Nach weniger als anderthalb Jahren Bauzeit wurde das Schwimmbad am 24. Mai 1994 neu eröffnet. Mit rund 2,7 Millionen Mark unterstützte das Land Hessen damals das Bauprojekt. Etwa 6,5 Millionen Mark bezahlte die Gemeinde selbst.

Festliche Einweihung: Dieses Bild entstand am Tag der Neueröffnung und zeigt zahlreiche Besucher der neuen und modernen Anlage. 

Während der Bauphase ging es allerdings nicht immer reibungslos zu, erinnert sich Schaffartzick. „Über Wochen und Monate erschwerten die Wetterbedingungen die Bauzeiten.“ Sechs Tage habe sich der Bau dadurch verzögert.

25 000 Euro für barrierefreie Umkleide

Mit dem großen Umbau war es aber noch nicht getan: Bis zur Saisoneröffnung in diesem Jahr wurde noch eine behindertengerechte und extra große Umkleidekabine eingerichtet. Dort gibt es eine barrierefreie Dusche und Toilette sowie einen rutschfesten Boden. Die Sanierung habe insgesamt 25 000 Euro gekostet. Davon wurden laut Becker 75 Prozent aus dem Leader-Programm der EU gefördert. Der Rest sei von der Gemeinde finanziert worden.

Seit dem Jahr 2016 ist zudem die Chlorgas-Anlage weggefallen und wurde durch ein sichereres System ersetzt. Dieses sei auch deutlich wartungs- und pflegefreundlicher. 1,5-Mal pro Stunde durchlaufe das gesamte Wasser des Schwimmbeckens eine Filteranlage, erklärt Becker.

Insgesamt werde das Ronshäuser Bad sehr gut angenommen, sagt Schwimmmeister Schaffartzick. Im heißen Sommer des vergangenen Jahres 2018 besuchten etwa 24 000 Badegäste das Schwimmbad, berichtet er. An guten Tagen kämen zwischen 900 und 1000 Besucher.

Schwimmbadfest in Planung

Mit Blick auf das Jubiläumsjahr gibt es in dieser Saison 25 Prozent Ermäßigung beim Kauf einer Jahreskarte – außerdem ist laut Bürgermeister Becker für Mitte Juli ein großes Schwimmbadfest geplant. Es soll unter anderem Musik, Unterhaltung, Nachtschwimmen und freien Eintritt geben, teilt Becker schon mal mit. Genaueres müsse jedoch noch geplant werden, auch weil für solch eine Veranstaltung noch weitere Unterstützung am Beckenrand benötigt werde. Es sei auch wetterabhängig, daher werde es noch eine offizielle Ankündigung zu dem Fest geben, kündigt Becker an.

Neben der großen Liegewiese, einem Kinderspielplatz und einem Beachvolleyball-Platz gibt es auch eine Minigolfanlage und einen Biergarten, die auch außerhalb der Badöffnungszeiten besucht werden können. Diese sind täglich von 10 bis 20 Uhr, samstags und sonntags bis 19 Uhr.

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