Ohne Pause, aber mit viel Applaus

Mehr als vier Stunden Karneval: Ronshausen feiert mitreißendes Narrenfest

+
Passten perfekt zum Motto "Auf zur Spuk- und Geisterstunde" des Ronshäuser Karnevals: die Damen des KCV-Balletts.

Die Messlatte für Narretei liegt nach dem Karnevalsauftakt in Ronshausen für den Rest des Landkreises noch ein kleines Bisschen höher. Viereinviertel Stunden lang ging es hoch her.

Begeisternd, mitreißend, zu Herzen gehend. Ohne Pause, mit vielen, aber irgendwie immer plötzlich endenden Zugaben. Mit stehendem Beifall und einem Bürgermeister, der vor seinen Narren den Hut zieht.

Hatten Spaß: Bürgermeister Marcus Becker und Ehefrau Bianca.

Am Samstag gab es Spitzenkarneval im voll besetzten Haus des Gastes in Ronshausen, und am kommenden Samstag gibt es ihn ebendort ein zweites Mal. Mit gleich zwei Funkenmariechen (Josy Fodor und Emily Nuhn), Büttenredner Norman Nieborowsky, Spaßmacher Michael Nuhn, unglaublich vielen, perfekt über die Bühne wirbelnden Garde- und Balletttänzerinnen, mit alles gebenden Männerballetttänzern und Bänkelsängern, die einmal zusammen mit einem genialen Unterhalter und einmal quasi allein ein so fabelhaftes, knapp einstündiges „Programm im Programm“ auf die Bühne zaubern, dass sie mit Sicherheit auch in den Karnevalshochburgen Mainz oder Köln gefeiert würden.

Bei der guten Stimmung stand auch Funkenmariechen Josy Fodor mit Partnerin Emily Nuhn Kopf. 

Obwohl man dort natürlich nicht verstehen würde, warum die etwas „weiter…“ unten im Ulfetal wohnenden „Unaussprechlichen“ von den „Leimendämmlern“ so gerne angegangen werden, und warum sich die „Bänkelsänger“ Jahr für Jahr mit ihnen ein frenetisch gefeiertes musikalisches „Scharmützel“ liefern.

Viel los im vollen Haus des Gastes: Der Saal war mehr als gut gefüllt. 

Aber nicht nur diese Hymne und die heimliche Karnevalshymne „Wenn in Ronshausen die Narren tanzen“ sowie die von Jessica Lorenz und Bernd Eberlein in Peter-Maffay-Manier vorgetragene Karat-Hymne „Über sieben Brücken“ begeisterten die farbenfroh geschmückte Narhalla und die vielen einfallsreich verkleideten Narren, die unter dem Motto „Auf zur Spuk- und Geisterstunde“ feierten.

Hut ab vor den Narren: Begeisternder Karneval in Ronshausen

 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel
 © Wilfried Apel

Das I-Tüpfelchen war der ausgeklügelt „spontan“ dargebrachte, vermeintlich plumpe Humor von Ernst Kapitz, der im richtigen Leben Justizvollzugsbeamter ist, und der diesmal neben „Stieflappen-Modellen“ („Die Verkaufszahlen für das mit LED-Scheinwerfern ausgestattete Modell „Glückliche Heimkehr“ sind eingebrochen, seit Bürgermeister Marcus Becker die Dorflampen durchbrennen lässt“) den hinter Gittern sitzenden Gefangenen „Kalle“ mit nach Hause gebracht und im Kofferraum sitzen gelassen hatte. Weil sein Chef angeregt hatte, dass sich jeder ein bisschen Arbeit mit nach Hause nehmen soll. 

Glanzlichter setzten außerdem „Die Unglaublichen“ (Steffen Hildebrand, Katja Sauer und Sandra Tobi), „Kättchen und Eulalia“ (Katrin Schade und Daniela Rößler) und „Die Landeier“, die sich mit Problemen, die in den Wechseljahren auftreten, Fitness und „Stringdingern“ beschäftigten.

Um die Wette schwitzen in der Star-Wars-Montur

Unter den vielen Geehrten ragte Uwe Banz heraus, der einen Tag nach seinem 60. Geburtstag im Anschluss an seinen famosen Bänkelsänger-Auftritt ins Star-Wars-Sturmtruppen-Outfit schlüpfte und mit seinen Mitstreitern um die Wette schwitzend alles gab, um das Publikum zu erfreuen.

Überzeugten als Sturmtruppler: das Männerballet. 

Auf die Spitze getrieben wurde der von Sitzungspräsident Sascha Schumann gesteuerte KCK-Carneval vom großen Finale mit Konfetti, Luftballons und Feuerwerk und dem Hööner-Evergreen „Da simmer dabei, dat is prima. Viva Colonia!“

„Viva Ronshausen!“ hätte es nach über vier tollen Stunden auch diesmal heißen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.