Unternehmer Bardt springt ein

Jetzt doch freier Freibad-Eintritt für Ronshäuser Feuerwehr

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Dürfen jetzt doch kostenlos baden gehen: Nachdem sich im Parlament keine Mehrheit fand, hat der Ronshäuser Unternehmer Roland Bardt (Bardt Krankenpflege, Bildmitte) der Einsatzabteilung der Feuerwehr Saisonkarten für den Badepark gesponsert. Gemeindebrandinspektor David Ehmer (links) nahm die Karten entgegen. Rechts im Bild: Bürgermeister Markus Becker. 

Happy End im Streit um freien Schwimmbadeintritt für die Ronshäuser Feuerwehrleute: Das Unternehmen Bardt Krankenpflege übernimmt die Kosten. Das Parlament hatte dies abgelehnt.

Ein entsprechender Antrag in der Gemeindevertretersitzung in der vergangenen Woche hatte keine Mehrheit gefunden, was für viel Unverständnis gesorgt hatte. Sponta reagierte das Ronshäuser Unternehmen Bardt Krankenpflege. 

„Mein Sohn hatte in seinem Urlaub über Facebook von der Diskussion erfahren und meinte zu mir, dass wir da was machen müssten“, sagte Geschäftsführer Roland Bardt bei der Kartenübergabe vor dem Feuerwehrhaus. Lange überlegt hätten sie nicht. „Uns war schnell klar: Wir übernehmen das“, so Bardt, der in Heringen, Rotenburg und Sontra Pflegeheime betreibt und insgesamt 200 Mitarbeiter beschäftigt. Eine Saisonkarte im Ronshäuser Badepark kostet derzeit dank einer 25-Jahr-Rabattaktion 56,25 Euro. Die Gesamtsumme beläuft sich also bei 57 Einsatzkräften auf rund 3200 Euro – wenn alle Einsatzkräfte eine Karte haben möchten.

„Nach der Parlamentssitzung waren wir schon sehr enttäuscht“, sagte Gemeindebrandinspektor David Ehmer. „Umso mehr freuen wir uns jetzt darüber, dass es doch noch geklappt hat.“

Auch Bürgermeister Markus Becker (CDU), der von einer „denkbar schlechten Entscheidung“ des Parlaments sprach, bedankte sich, dass „wir in Ronshausen so unbürokratische und schnell handelnde Unternehmer haben, die so den Ehrenamtlichen ihre verdiente Anerkennung ermöglichen“.

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