Jetzt auch Ärger mit dem Kabel

Roteberg: Neue Probleme bei geplantem Windpark

Bad Hersfeld. Beim geplanten Windpark auf dem Roteberg an der Gemarkungsgrenze zwischen Bad Hersfeld und Friedewald gibt es neuen Ärger: Im Vertrag für die Trasse des Stromkabels zum Umspannwerk Hohe Luft haben die städtischen Gremien so viele offene Fragen entdeckt, dass eine Entscheidung über die Vorlage ins nächste Jahr vertagt wurde.

Nach wie vor ungeklärt ist auch die Zuwegung zur geplanten Baustelle. Weder von Hersfelder noch von Friedewalder Seite gibt es eine technisch unproblematische beziehungsweise rechtlich genehmigte Zufahrtsmöglichkeit zu den vorgesehenen Standorten der fünf Windkraftanlagen.

Wegen „Unschärfen“ in der Vertragsformulierung und auf den vorgelegten Flurkarten haben sämtliche betroffenen Ortsbeiräte – Kathus, Sorga, Petersberg und Hohe Luft – die aktuelle Trassenführung abgelehnt. Auch der Stadtverordneten-Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt sah sich am Mittwoch nicht in der Lage, eine Empfehlung für das Vertragswerk auszusprechen. Einmütig wurde der Tagesordnungspunkt auf eine der nächsten Sitzungen verschoben.

Bauverwaltungschef Johannes van Horrick machte deutlich, dass man hier nicht unter Zeitdruck stehe: das Stromkabel werde ja erst benötigt, wenn sich die Windräder drehen. (ks)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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