Samstagnacht testen, was geht

Haus der Jugend in Rotenburg: Viele Veranstaltungen und Hilfe für Eltern

Für Kinder und Jugendliche unter einem Dach aktiv: Markus Paul, Leiter des Jugendzentrums, und Helga Mathow-Thomas von der Kinderförderung arbeiten zusammen.

Rotenburg - Das Jugendzentrum in Rotenburg ist inzwischen auch zur Keimzelle für viele Veranstaltungen geworden. 

Das Jugendzentrum in Rotenburg war schon immer in seiner nun über 40-jährigen Geschichte ein Treffpunkt für junge Leute zum Spielen, Reden oder einfach Abhängen. Doch inzwischen ist es auch zur Keimzelle für viele Veranstaltungen in einem großen Netzwerk von Partnern geworden. Es passiert dort soviel, dass man einen Veranstaltungkalender herausgibt.

Beteiligt ist nicht nur das Haus der Jugend selbst, sondern auch die Juggergemeinde und die Gruppe Saturday Night Event, bei der die Kinderförderung und die evangelische Kirche beteiligt sind. Auch die Schulsozialarbeit der JGS ist mit im Boot.

Saturday Night – das klingt nach Party, ist aber eher eine Möglichkeit, sich auszuprobieren – mal für Mädchen, mal für Jungen oder auch mal für beide Geschlechter. „Wir unterbreiten Angebote, die den Jugendlichen Wege aufzeigen – sei es für ein neues Hobby, sei es zu Vereinen oder Hilfsorganisationen“, sagt Helga Mathow-Thomas, die mit Marlies Propfe und Biggi Stein zum Team der Kinderförderung gehört.

Geplant ist zum Beispiel ein Abend in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz unter dem Motto „Niemand ist zu klein zum Helfen“. Jungen und Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren lernen, wie man Pflaster richtig klebt, einen Notruf absetzt oder einen Verband anlegt. „Das könnte zum Beispiel ein Schritt in Richtung Jugend-Rotkreuz sein“, sagt Mathow-Thomas. Angeboten wurde aber auch schon Yoga, Wellness oder jetzt eine Bühne für Kunst und Zauberei oder Theater.

Das Haus der Jugend selbst bietet in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat der JGS auch die Elternlounge an. Hier können sich Eltern austauschen, oft gibt es auch ein Thema – im März zum Beispiel geht es um Medienkompetenz und Gefahren im Internet.

Markus Paul, der Leiter des Jugendzentrums, hat sich zum Elternbegleiter ausbilden lassen. Damit ist er Ansprechpartner für alle Eltern. Sie können mit Fragen oder ihren Problemen zu ihm kommen. Er will ein niedrigschwelliges Hilfsangebot machen und sieht sich als Türöffner: Über ihn kann man sich weitere Hilfe bei schwerwiegenderen Problemen holen, weil Paul Teil eines Hilfsnetzwerkes ist.

Ziel seiner Arbeit sei es, die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken. Die Lösung von Problemen liege in den Eltern selber. Er wolle helfen, sie herauszuarbeiten, nicht fertige Lösungen anbieten.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit soll Väterbegleitung werden – denn auch sie müssen erst ihre Rolle finden. Paul könnte sich sogar vorstellen, schon von der Geburtsvorbereitung an in Zusammenarbeit mit Hebammen Väter zu begleiten. Die Basis ist Vertrauen. „Da habe ich das Pfund, dass ich seit 15 Jahren hier arbeite. Junge Eltern kennen mich oft noch aus dem Juze.“

Unter www.unser-ferienprogramm.de/rotenburg findet man nicht nur das Ferienprogramm im Gemeinwesen Rotenburg/’Alheim für Kinder und Jugendliche, sondern auch die Juze-Angebote.

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