Internationaler Multimedia Award in Berlin 

Zweiter Platz für Rotenburg-Film bei internationalem Wettbewerb 

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Kleiner Bär, großer Gewinn fürs Image: Auf dem zweiten Platz landete der Rotenburger Image-Film beim Internationalen Wettbewerb „Das Goldene Stadttor“. Unser Bild zeigt von links Filmemacher Jonas Haag, Agentur-Chef Alexander Bestvater, MER-Chef Torben Schäfer. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Der neue Image-Film der Stadt Rotenburg hat den zweiten Platz in der Kategorie City beim internationalen Wettbewerb "The Golden City Gate" belegt. 

Die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER) hatte den von der Heinebacher Agentur b3plus realisierten neuen Image-Film zum Wettbewerb angemeldet und den 2. Platz in der Kategorie City erzielt. Rotenburg teilt sich den Preis mit Riga (Lettland), Danzig (Polen) und Quito (Ecuador). Sieger in der Kategorie ist Madrid. Der Wettbewerb wird zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin ausgelobt.

Bewertungsgrundlage für die Jury waren unter anderem folgende Fragen: Wie klar ist die Aussage des Films? Wie gut spricht der Film die Zielgruppe an? Regt der Film dazu an, die Destination zu besuchen oder das Produkt zu kaufen? Wie lange bleibt mir der Film positiv im Gedächtnis? Die Jury besteht aus 45 Tourismus- und Marketingexperten und ist international besetzt. Den Internationalen Tourismus Multimedia Award gibt es seit 2001.

Viel auf die Beine stellen

„Wir wollten einfach zeigen, dass auch ein kleiner Ort mit wenig Geld ganz viel auf die Beine stellen kann“, sagt MER-Geschäftsführer Torben Schäfer. „Und das Ergebnis zeigt, dass sich eine kleine regionale Agentur nicht zu verstecken braucht.“ Schäfer und auch b3plus-Chef Alexander Bestvater sind natürlich stolz und glücklich über das Ergebnis.

Emotionen wecken

Besonders freut sich der 33-jährige Mediengestalter Jonas Haag aus Rotenburg über die Auszeichnung. Der Mitarbeiter von b3plus ist Macher des Films. „Ich habe mir viele Imagefilme angesehen“, erzählt er. „Aber ich wollte etwas Moderneres machen. Der Film sollte nicht textlastig sein, sondern den Betrachter über schöne Bilder ansprechen. Ich wollte Emotionen wecken“, erklärt Haag die ungewöhnliche Machart des Films. Text kommt hier in Form von kurzen Whatsapp-Sprechblasen vor. Ansonsten dominieren Drohnen-Aufnahmen von der Stadt und der Landschaft sowie liebevolle Detailbilder.

Ein Jahr hat die Planung des Films gedauert, die eigentlichen Aufnahmen wurden innerhalb von zwei Monaten gedreht. „Dieses Projekt war etwas Besonderes“, sagt Alexander Bestvater. Die MER hat uns auch viel Freiraum für die Gestaltung überlassen.“

Hintergrund

Die Heinebacher Marketin-Agentur b3plus besteht seit zehn Jahren. Mitbegründer und Chef ist der 37 Jahre alte Alexander Bestvater. Die kleine Agentur beschäftigt sechs Mitarbeiter. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Grafik, Film und Internet-Auftritte. Für die MER hat b3plus auch die Ritterstochter Rofia entwickelt, die sich zu einer Identifikationsfigur im Stadtmarketing mausert. 

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