DLRG Rotenburg

24-Stunden-Schwimmen: Teilnehmer legten 158 Kilometer zurück

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Die ersten Bahnen waren geschafft: Julia Schaub nach vier Kilometern. Ihre Motivation für die Teilnahme war es, an ihre Grenzen zu gehen, sagte sie. 

18 Teilnehmer nahmen am 24-Stunden-Schwimmen im Rotenburger Waldschwimmbad teil. Sie legten 158 Kilometer zurück. Siegerin Janine Schulscheck verriet ihren Geheimtipp. 

158 Kilometer: Das entspricht in etwa der Strecke von Bad Hersfeld nach Frankfurt. Diese Strecke schwammen am Samstag und Sonntag alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des 24-Stunden-Schwimmens im Rotenburger Waldschwimmbad zusammengerechnet. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Ortsgruppe der DLRG Rotenburg, die vom Jugendeinsatzteam unterstützt wurde.

Startschuss war am Samstag um 12 Uhr. Von da an lief die Zeit: 24 Stunden hatten die insgesamt 18 Teilnehmer und Teilnehmerinnen Zeit zu schwimmen. „Das heißt aber nicht, dass man 24 Stunden schwimmen muss“, erklärt Uwe Jakob, Vorsitzender der DLRG Rotenburg. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, so viel zu schwimmen wie sie möchten, müssen jedoch mindestens eine Strecke von 100 Metern zurücklegen.

Notierten fleißig die geschwommenen Bahnen: Janine Schulschek (links) und Lilly Aschenbrenner.

„Triathleten nutzen 24-Stunden-Schwimmen gerne als eine Art Trainingslager”, sagt Jakob. So haben sie die Chance, längere Distanzen am Stück zu schwimmen. Auf der Liegewiese hatten einige ihre Zelte aufgeschlagen und übernachteten im Freibad. Während der 24 Stunden muss immer – auch nachts – mindestens ein Teilnehmer jeder Mannschaft im Wasser sein, sonst gilt es nicht als 24-Stunden-Schwimmen. Für Licht sorgte nachts die örtliche Feuerwehr, die zwei Fluchtlichtstrahler aufstellte.

Janine Schulscheck war bereits beim ersten 24-Stunden-Schwimmen der DLRG 2015 dabei. Ihr Geheimtipp? „Banane und Apfelschorle. Die stelle ich mir zur Stärkung an den Beckenrand. Manchmal darf es aber auch eine Cola sein”, verrät die aktive Schwimmerin der DLRG Rotenburg. 

Eigentlich hatte Janine Schulscheck 15 Kilometer angepeilt, am Ende sind es dann aber doch 21,4 Kilometer geworden. Das hat ihr nicht nur den ersten Platz in der Wertung der Frauen, sondern auch die beste Gesamtleistung eingebracht. „Ich bin einfach sportbegeistert. Eine Möglichkeit wie das 24-Stunden-Schwimmen ist Motivation genug”, erklärt Schulscheck, warum sie an dem 24- Stunden-Schwimmen teilgenommen hat.

Die Resonanz war laut den Veranstaltern unerwartet schwach

Die Resonanz war mit 18 Teilnehmern unerwartet schwach, sagt der Veranstalter. Am Sonntag um 12 Uhr endete das 24-Stunden-Schwimmen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bekamen Urkunden, Erinnerungsmedaillen, Pokale und Sachpreise. Die Sachpreise wurden von der MER Rotenburg gestiftet.

Beste Leistungen: 1. Janine Schulschek (DLRG Rotenburg, Siegerin Frauen, 21 400 Meter), 2. Oskar Weber (DLRG Rotenburg, Sieger Jugend, 20 000 Meter), 3. Tobias Bachmann (DLRG Heringen, Sieger Männer, 19 500 Meter). Die von Oskar Weber (14 Jahre) geschwommene Distanz entspricht 800 Bahnen im Hallenbad (25-Meter-Bahn) und 400 im Freibad. Beste Mannschaft: DLRG Rotenburg (Janine Schulschek, Oskar Weber, Cedrik Siel, Johanna-Sophie Maak, Julia Schaub, Julian Rüppel, Katrin Maak, Klara-Elis Maak) mit 66 800 Metern, 2. Masters Kader Nordhessen (34 900 Meter); 3. DLRG Heringen (29 500 Meter).

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