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Affenpocken: Erster Fall im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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Von: Sebastian Schaffner

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Ein Mitarbeiter bereitet im Klinikum rechts der Isar eine Spritze mit dem Impfstoff von Bavarian Nordic (Imvanex / Jynneos) gegen Affenpocken vor.
Die Gefahr für die Allgemeinheit werde von RKI und Gesundheitsamt als gering eingestuft, heißt es aus dem Landratsamt. Ein Impfstoff gegen die Affenpocken stehe bereit. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg gibt es einen ersten Fall von Affenpocken. Das bestätigt das Gesundheitsamt auf Nachfrage unserer Zeitung.

Hersfeld-Rotenburg – Bei einer Person aus dem Landkreis sei die Infektion mit dem Virus labortechnisch bestätigt worden, heißt es. Die Person befinde sich in ärztlicher Behandlung, die Kontaktpersonen seien ermittelt worden.

Die Gefahr für die Allgemeinheit werde von RKI und Gesundheitsamt als gering eingestuft, heißt es aus dem Landratsamt. Menschen, die glauben, sich mit Affenpocken angesteckt zu haben, sollten sich umgehend an ihren Hausarzt wenden. Außerdem stehe das Gesundheitsamt vertraulich und beratend zur Verfügung. Es bestehe zudem die Möglichkeit, über das Amt Impfungen zu organisieren. Ein Impfstoff gegen die Affenpocken stehe für den Landkreis bereit.

Zahl der Affenpocken-Fälle in Europa steigt weiter

Die Zahl der Affenpocken-Fälle in Europa steigt indes weiter, der Impfstoff reicht in mehreren Ländern jedoch nicht mehr aus. In Deutschland wurden erstmals mehr als 3000 Fälle gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mitteilte. Bei den insgesamt 3025 Erkrankten handele es sich überwiegend um Männer. Betroffen seien aber auch acht Frauen, zwei männliche Jugendliche und ein vierjähriges Mädchen. Die Krankheit wird durch engen Körperkontakt übertragen, nach Angaben des RKI bislang besonders bei sexuellen Aktivitäten zwischen Männern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Affenpocken-Ausbruch Ende Juli zu einer internationalen Notlage erklärt. (Sebastian Schaffner, mit dpa)

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