Arbeiten in der Fulda: Böschung wird stabilisiert

Böschungsmauer wird erneuert: Fußgängern fallen seit wenigen Wochen Bauarbeiten an der Böschungsmauer der Fulda unterhalb des Wasserkraftwerks Haag in Rotenburg auf. Die marode Böschungsmauer wird dort zurzeit instandgesetzt. Unser Foto zeigt Conny Haag-Lorenz an der Baustelle. Foto: Meyer

Rotenburg. Fußgängern fallen seit wenigen Wochen Bauarbeiten an der Böschungsmauer der Fulda unterhalb des Wasserkraftwerks Haag in Rotenburg auf. Die marode Böschungsmauer wird dort zurzeit instand gesetzt.

Die Schäden an der Mauer habe Kraftwerks-Betreiberin Conny Haag-Lorenz beim Entfernen von Unkraut bemerkt, sagt sie. Da sie befürchtete, die Mauer könne abrutschen, leitete sie die Sanierung ein. Das Wasser- und Schifffahrtsamt, das normalerweise für die Uferbereiche zuständig ist, sah sich nicht zum Handeln genötigt. Es sei keine Gefahr im Verzug gewesen, so Günter Gros vom Außenbezirk Rotenburg des Amts.

Conny Haag-Lorenz beauftragte zunächst eine Rotenburger Baufirma damit, die brüchige Stelle mit 60 Tonnen Kies und 30 Tonnen Betongewichten zu umfassen. Allerdings hielt das nicht wie gewünscht das Wasser ab. Inzwischen haben Bauarbeiter eine Schalung errichtet, die das Wasser abhält. Mit Schläuchen wird das Wasser abgepumpt.

Die Baustelle im Ablaufkanal erzeuge Rückstau, der sich negativ auf die Leistung der Turbinen auswirke, erklärt Haag-Lorenz. Deshalb sei es notwendig, das Problem schnell zu lösen.

Heute sollen etwa sieben Kubikmeter Beton in die Schalung gegossen und die Mauer so stabilisiert werden. Die optische Verschönerung mit Böschungssteinen erfolgt später. Kies und Betongewichte können dann wieder entfernt werden.

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