Für die Ausstellung „Rotenburger Kaffeeklatsch“ werden noch Exponate gesucht

Hoch die Tasse: Franz Mansky bereitet die Ausstellung „Rotenburger Kaffeeklatsch“ vor und bittet um Ausstellungsstücke und alte Fotos, zum Beispiel aus Rotenburger Cafés. Fotos: Schäfer-Marg

Rotenburg. Ein Tässchen Kaffee, ein Stückchen Buttercremetorte, ein Likörchen - und der neueste Klatsch dazu.

Diese nostalgische Idylle bietet Franz Mansky die Plattform für eine neue Ausstellung im Rotenburger Kreisheimatmuseum: „Rotenburger Kaffeeklatsch“ wird sie heißen und soll Anfang März eröffnet werden.

Franz Mansky, der schon viele Ausstellungen zum Alltag in der Stadt organisiert hat, braucht auch diesmal die Unterstützung der Bevölkerung: Historisches Kaffeegeschirr, Kaffeemühlen, Tortenplatten, Mocca-Tässchen, Filter, Kannen - kurz alles, was mit Kaffee und den damit verknüpften gemütlichen Runden zu tun hat, können bei ihm als Leihgaben abgegeben werden und werden einem breiten Publikum gezeigt.

Manskys Frau Claudia hatte eigentlich die Idee zu dieser Nostalgieschau, erzählt der Ausstellungsmacher. Er selbst erinnert sich aber auch gern an Treffen im Park-Café und im Café Berg, die es beide längst nicht mehr gibt. Fotos aus den vielen, alten Cafés oder ähnlichen Kaffeerunden in der Stadt wünscht er sich ebenfalls für die Ausstellung. Schon jetzt haben ihm Rotenburger hübsche, zum Teil wertvolle Gegenstände für die Ausstellung geliehen.

Sie wird von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 7. Juni, zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein. Gesponsert wird sie von „Moritz“-Wirt Lars Weißflog, der an einigen Sonntagen auch eine Kaffeetafel im Museum anbieten will, wie Mansky verriet.

Wer Ausstellungsstücke zur Verfügung stellen will, kann sich bis Mitte Februar bei Franz Mansky unter Telefon 06623/33 85 melden.

Von Silke Schäfer-Marg

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