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Rotenburgs Handballerinnen möchten „auswärts mal was reißen“

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Von: Alicia Kreth

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Alles reingelegt: Rotenburgs Zoe Kunze (vorn) gegen Vellmars Paulina Ulrich.
Alles reingelegt: Rotenburgs Zoe Kunze (vorn) gegen Vellmars Paulina Ulrich. © Alicia Kreth

Vor heimischen Publikum sind die Handballerinnen der TG Rotenburg in dieser Saison noch ungeschlagen. Vier Siege sprangen bei vier Heimspielen heraus.

Reichensachsen – Doch so gut es zuhause läuft, so schlecht liest sich die Bilanz in der Ferne. Alle drei Auswärtsspiele gingen verloren, weshalb TG-Trainer Sebastian Jaschinski sagt: „Ein Auswärtsspiel könnten wir auch mal gewinnen.“

Die Gelegenheit dazu bietet sich seinem Team bereits an diesem Wochenende. Beim SV Reichensachsen gastiert das Team von Trainer Sebastian Jaschinski am Sonntag. Anwurf in der Großsporthalle im Ortsteil der Gemeinde Wehretal ist um 16.30 Uhr.

Dass auch dieses Auswärtsspiel für die Rotenburgerinnen ein harter Gang werden würde, davon ist Jaschinski überzeugt. „Reichensachsens Heimspielergebnisse lassen aufhorchen. Sie wirken gefestigt, von der Aufstellung und Mentalität her.“ Mit den beiden Neuzugängen Fabienne Hoffmann und Maxie Hauschild verstärkte sich der SVR vor der Saison gut und stellte sein Spielsystem damit noch breiter auf.

Nach sieben Spieltagen rangiert der SVR mit 9:5 Punkten – und damit einem mehr als die TGR – auf dem dritten Tabellenplatz. „Das haben sie sich schon verdient. Ich denke, sie werden sich auf Dauer in der Landesliga etablieren.“

Die Duelle in den vergangenen Jahren zwischen den beiden Mannschaften „waren immer eine ganz enge Kiste“, erinnert sich Jaschinski, der auch am Sonntag einen „heißen Fight“ erwartet. Wichtig dafür wird sein, dass sich sein Team keine Verschnaufpause gönnt, wie zuletzt gegen Vellmar. „Das müssen wir abstellen, ist aber aufgrund der Personalsituation schwierig.“

Mit Anette Lusky sowie Fabienne Eidam fehlen der TG zwei Leistungsträgerinnen im Rückraum. „Es kommt jetzt auf jede Einzelne an“, nimmt Jaschinski seine Mädels in die Pflicht. Dass das Team diese Ausfälle kompensieren und die Verantwortung schultern kann, hat es am vergangenen Wochenende bereits bewiesen. „Ich will irgendwann auch mal auswärts was reißen, warum also nicht in Reichensachsen“, so der Coach.

(Alicia Kreth)

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