Höchster Punkt liegt 60 Meter über der Erde

Hängebrücke: Rotenburger Parlament gibt grünes Licht für Touristenattraktion

Das Rotenburger Parlament hat den Weg frei gemacht für die geplante Fußgängerhängebrücke im Rotenburger Kottenbachtal.

Noch ist sie Vision, die Hängebrücke über das Kottenbachtal in Rotenburg. So könnte das als Touristenattraktion geplante Projekt einmal aussehen. Die Montage stammt von www.dieweltenbummler.de.

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Stadtverordneten einstimmig Baurecht für das Projekt von Hotelier Gert Göbel geschaffen. Geplant ist der Bau einer etwa 617 Meter langen Fußgängerhängebrücke, deren höchster Punkt etwa 60 Meter hoch über der Erde liegen soll. Startpunkt der Hängebrücke soll an der zur Göbels-Gruppe gehörenden Alm sein, der Endpunkt am gegenüberliegenden Hangwald am Teufelsberg, in der Nähe des gut ausgebauten Wanderweges R6/R7.

Um diesen Zielpunkt zu erreichen, wurde die Brücke leicht südlich verschoben. So bekommt sie auch noch ein Blickfenster zur Stadt. Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald dankte dem Investor, der Hoteliersfamilie Göbel, und dem Direktor des Hotels Rodenberg, Helge Hübener, dafür, dass sie zu dem Projekt gestanden und dafür auch Geld in die Hand genommen hätten.

Parlament stimmt für Integrationskommission

Ebenfalls einstimmig haben sich die Stadtverordneten dafür ausgesprochen eine Integrationskommission zu gründen. Diese Kommission kann einen gewählten Ausländerbeirat ersetzen. Diesen Beirat gab es in der Stadt Rotenburg bislang nicht. Er müsste aber im kommenden Jahr aufgrund der Zahl der gemeldeten ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner gewählt werden. In der Vergangenheit gab es landesweit jedoch meist nur eine geringe Wahlbeteiligung zu Ausländerbeiratswahlen. Ende September 2019 waren 2110 ausländische Einwohnerinnen und Einwohner in Rotenburg gemeldet, heißt es in der Vorlage des Magistrats.

Eine Kommission muss mindestens zur Hälfte mit Migranten besetzt sein. Diese werden auf Vorschlag der Interessenvertretungen von Migranten vom Stadtparlament gewählt. Die Einrichtung einer Kommission ist landesweit jedoch nicht unumstritten. Der Landesausländerbeirat hatte sich schon dagegen ausgesprochen. „Eingesetzt statt gewählt“ sei ein potenzielles Instrument der Bevormundung, kommentierten andere Kritiker.

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