Beim Personal wird’s eng: Tagesalarm macht Rotenburger Wehr zu schaffen

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Im Einsatz für die Sicherheit: Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Christian Grunwald, Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf, Markus Teichmöller, Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Specht, Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut, Dennis Weix, Daniel Bodenstein, Sascha Schellhase, den stellvertretenden Wehrführer Daniel Weix, Maurice Otto, Andreas Münscher, Stefan Künzl, Michael Götzner, Wehrführer Dirk Riemenschneider, Reinhard Bechstein, Tobias Demant, stellvertretenden Wehrführer Bernhard Pfister und Matthias Gfrörer.

Rotenburg. Erstmals seit mehreren Jahren hat sich die Personalsituation in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg negativ entwickelt. Das berichtete Wehrführer Dirk Riemenschneider in der Jahreshauptversammlung.

Derzeit leisten 59 Mitglieder aktiven Dienst. Bei der Tagesalarmbereitschaft habe sich der negative Trend weiter fortgesetzt. Dort müsse mit kommunaler Unterstützung ein Konzept erstellt werden und sich jeder der Verantwortung für die Sicherheit der Bürger stellen, erklärte Riemenschneider.

Einsatzabteilung

Im Bereich der Einsätze konnte der Wehrführer von einem ruhigeren Jahr berichten: Nach den 160 Einsätzen 2014 musste die Rotenburger Wehr 2015 123-mal ausrücken. Davon entfielen 46 Einsätze auf Brände, 59 auf Hilfeleistungen und 18 auf sonstige Dienste wie zum Beispiel Brandsicherheitswachdienst.

Neben den Einsätzen leisteten die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner während 56 Übungsdiensten zirka 3500 Personalstunden und die 20 Gerätewarte nochmals zusätzlich 1350 Gerätewartestunden für die Pflege der Gerätschaften. Insgesamt wurden 64 Seminare und Lehrgänge zur Ausbildung besucht. Dabei nicht berücksichtigt ist die Ausbildung an der neuen Drehleiter, die im Juli in Dienst gestellt wurde. Außerdem wies Riemenschneider auf den sehr hohen Verwaltungsaufwand hin, der kaum noch durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu schaffen sei.

Feuerwehrverein

Vorsitzender Peter Häde nannte als erstes Projekt der anstehenden Aktivitäten, dass die neue Homepage im ersten Quartal 2016 an den Start gehen wird. Der Feuerwehrverein wird beim Heimat- und Strandfest mitwirken und als Höhepunkt das Fest zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr, das am Sonntag, 4. September, auf dem Marktplatz gefeiert werden soll, unterstützen. Zudem will der Verein - wie im vergangenen Jahr - in die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit investieren und die Öffentlichkeitsarbeit stärken.

Jugendabteilungen

Die Jugendfeuerwehrwarte und die Betreuer der Löschzwerge berichteten, dass seit dem zehnjährigen Bestehen der Löschzwerge 27 Kinder in die Jugendfeuerwehr und davon bereits drei in die Einsatzabteilung übernommen werden. Derzeit gibt es in Rotenburg 19 Zwerge und 27 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Neben den 2200 Stunden für die allgemeine Jugendarbeit gab es mit dem Berufsfeuerwehrwochenende und dem Zeltlager am Stausee Hohenwarte 2015 einige Höhepunkte. Die Löschzwerge feierten Mitte September ihr zehnjähriges Bestehen.

Feuerwehrsenioren

Die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung haben unter der Leitung von Egon Heupel mehrere Treffen organisiert und an verschiedenen Fahrten und Veranstaltungen teilgenommen. Als besondere Attraktionen standen die Tagesfahrt zur Firma B.Braun mit Besichtigung der Werksfeuerwehr sowie eine Fahrt auf dem Rhein auf dem Plan.

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