Individualisierung soll folgen 

DNA-Analyse bestätigt: „Wolfssicherer“ Zaun im Haselgrund wurde überwunden

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So wurde eines der Schafe bei Seifertshausen gefunden. 

Die beiden am 14. Oktober bei Seifertshausen getöteten Schafe wurden von einem Wolf gerissen.

Das hat laut dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) eine DNA-Analyse ergeben. Der Fall ist deswegen besonders, weil erstmals in Nordhessen Weidetiere gerissen wurden, die von einem mindestens 90 Zentimeter hohen, rundum stromführenden Zaun geschützt waren. Solche Zäune bezeichnet das Land Hessen in Broschüren indirekt als „wolfssicher“.

Bei einem Rotwild-Riss bei Herlefeld (1. August) und einem Schafsriss bei Dens (4. Oktober) wurde dieselbe Wölfin als Verursacherin ermittelt. „Ob diese Wölfin auch für den Fall in Seifertshausen verantwortlich ist, wird sich klären, wenn die weiteren genetischen Untersuchungen eine Individualisierung erlauben“, so das HLNUG.

In der Zwischenzeit ist es zu weiteren Fällen von gerissenen Nutztieren bei NiedergudeMalsfeld-Sippershausen und erneut in Spangenberg-Herlefeld gekommen. Ein DNA-Ergebnis steht dort noch aus. 

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