15 Bezirke im Kreisteil Rotenburg

Briefe blieben liegen: Zusteller in Alheim mit Menge an Post überfordert

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Die Post blieb in Alheim einige Zeit liegen: Der Briefträger war mit der Arbeit überfordert. Weihnachten und hoher Krankenstand taten ihr übriges. In den nächsten Tagen sollen aber alle Briefe zugestellt werden. 

Baumbach. In einigen Teilen von Alheims Ortsteil Baumbach herrscht derzeit großes Rätselraten. Wo ist die Post geblieben?

Einige Familien berichten, dass sie seit dem 20. Dezember entweder keine oder nur vereinzelt Briefe erhalten haben.

Der Zusteller

Eine Antwort darauf, wo die Post geblieben ist, hat Thomas Kutsch, der Pressesprecher der Deutschen Post. Zu seinem Bedauern sei das Wegbleiben der Briefe nicht auf ein strukturelles Problem der Post, sondern auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen. Der für den Bezirk zuständige Zusteller sei vor Weihnachten schlichtweg mit den vielen Briefen überfordert gewesen. „Da lief definitiv etwas schief“, bestätigt Kutsch.

Der Zustellbezirk

„Den Baumbacher Bezirk teilen sich zwei Mitarbeiter“, erklärt Kutsch. Einer der beiden sei dort noch nicht lange im Einsatz gewesen, er war noch neu in dem Bereich. Als dann vor Weihnachten die Postsendungen stark zunahmen, sei der Zusteller nicht mehr hinterhergekommen. „Ihm ist die Arbeit über den Kopf gewachsen“, versucht Kutsch die Situation zu beschreiben.

Das Weihnachtsgeschäft

Dem Mitarbeiter mit einem weiteren Kollegen auszuhelfen, sei zwischen den Jahren kaum möglich gewesen. Laut Post-Pressesprecher sei zum alljährlichen Weihnachtstrubel auch noch ein erhöhter Krankenstand unter den Zustellern hinzugekommen. Insgesamt habe die Deutsche Post im Kreisteil Rotenburg 15 Bezirke. Allein um Weihnachten und Neujahr herum seien fünf Zusteller erkrankt. Das Fehlen dieser Mitarbeiter zu kompensieren und jeden Brief den Haushalten zeitnah zuzustellen, sei in vielen Fällen sehr schwierig geworden.

Bei Paketen habe man aber darauf geachtet, dass diese gleich ausgeliefert wurden. „Meist handelte es sich um Geschenke fürs Fest“, sagt Kutsch. Und damit niemand unter dem Weihnachtsbaum leer ausgeht, habe man sich hier alle Mühe gegeben.

Die Lösung

Mittlerweile habe die Post das Brief-Geschäft in Baumbach wieder im Griff. Es wurden zwei weitere Zusteller eingesetzt, die sich seit Neujahr der liegengebliebenen Post annehmen. Die meisten Briefe seien auch schon an ihre Adressaten gegangen. „In den nächsten Tage müsste jeder vermisste Brief auftauchen“, versichert der Pressesprecher.

Die Entschuldigung

Der Mitarbeiter, der der Briefe nicht mehr Herr wurde, ist jedoch für die Verteilung der Post in Baumbach nicht mehr zuständig. Er habe den Bezirk gewechselt, gibt Kutsch Auskunft.

Jetzt, wo das Schlimmste überstanden sei, möchte sich Kutsch im Namen der Post bei allen Kunden, die länger auf ihre Briefe warten mussten, entschuldigen.

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