Start am 1. September

Bundespolizei bleibt bis 2031 in der Rotenburger Alheimerkaserne

Der Eingangsbereich der Alheimerkaserne
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Die Tore der Alheimerkaserne öffnen sich im September für 450 Schüler der Bundespolizei.

Die Vorbereitungen auf den Einzug der Bundespolizei in die Alheimerkaserne laufen auf Hochtouren. Am 1. September soll es losgehen.

Rotenburg – Derzeit sind 40 Mitarbeiter vom Aufbaustab vor Ort und letzte Bauarbeiten laufen. In zweieinhalb Monaten wird das ehemalige Areal der Bundeswehr, wo zuletzt die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete untergebracht war, 450 Polizeianwärter beherbergen.

Sie werden von knapp 300 Mitarbeitern betreut. Die Stellenbesetzungsverfahren haben bereits im Dezember begonnen. Die Personalauswahl läuft auch aktuell noch, teilt Sabine Börner-Kunkel vom Aufbaustab mit. Ab 1. September werden in der Alheimerkaserne 150 Uniformierte, 30 Kräfte in der Verwaltung und 110 weitere Angestellte zum Beispiel im Büro oder der Küche arbeiten. Wie viele Mitarbeiter aus Rotenburg und der näheren Umgebung kommen, könne man noch nicht sagen. „Sehr wohl kann man von einem starken regionalen aber auch überregionalem Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern aus der Region sprechen“, heißt es auf Anfrage bei der Bundespolizei. Auch der Einstellungsprozess für die Auszubildenden läuft noch.

Zur Frage nach der Dauer der Nutzung der Alheimerkaserne teilt die Pressestelle mit, diese sei „bis August 2031 vorgesehen“. Nach der Verkündung, dass die Bundespolizei nach Rotenburg kommt, hatte es vereinzelt kritische Stimmen gegeben, die bezweifelten, dass so eine dauerhafte Belegung der Kaserne gewährleistet sei. Bürgermeister Christian Grunwald ist optimistischer und sagt: „Ich bin überzeugt, dass die zehn Jahre Minimum klar sind und die hervorragende Infrastruktur und die tolle Zusammenarbeit von Bundespolizei und Stadt vom ersten Tag an es dann schwer machen werden zu sagen: Das war’s jetzt.“ Für den Schulstandort, wo die 450 angehenden Polizeivollzugsbeamten für den mittleren Dienst die ersten zwölf Monate ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung verbringen, ist auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände auch neu gebaut worden.

Grunwald betont, die Bundespolizei sei für die Fuldastadt „wie eine Unternehmensansiedlung“. Die Polizeischüler würden die heimische Gastronomie besuchen, gingen einkaufen – „es geht nicht nur wieder Licht an in der Kaserne, das bedeutet auch Wertschöpfung für die Stadt und die Region“, so Grunwald. (Christopher Ziermann)

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