Umzug von Rotenburg nach Fritzlar

Kommentar zur Kasernen-Schließung: "Gigantische Steuerverschwendung"

Rotenburg. Damit die Feldjäger aus ihrer modernen Unterkunft in Rotenburg nach Fritzlar umziehen können, muss dort teuer gebaut werden. Ein Grund mehr, am Samstag an der Demo gegen die Kasernenschließung in Rotenburg teilzunehmen, findet Kommentator Marcus Janz.

Auch das noch: Für die Feldjäger wird in Fritzlar etwas gebaut, das es in Rotenburg schon gibt. 6,5 Millionen Euro werden dafür zum Fenster rausgeworfen. Und das ist nur die grobe Schätzung. Es ist nur ein weiterer Stein in dem Mosaik, das eine gigantische Steuerverschendung zeigt: Die Bundeswehr hat die Alheimer-Kaserne für 40 Millionen Euro saniert und will sie nun dichtmachen.

HNA-Redakteur Marcus Janz

Dabei müssen die Soldaten anderenorts in unwürdigen Verhältnissen hausen – auch in Fritzlar. Und die Feldjäger, die derzeit bestens untergebracht sind, machen einen kräftigen Rückschritt, der sogar bis 2018 dauert. Das alles wird zig Millionen Euro kosten. Dabei könnte man zumindest einen Teil sparen, indem die Rotenburger Kaserne weiter genutzt wird. Heute ist es an den Bürgern, gegen die Verschwendung ihres Geldes zu protestieren.

Damit ein starkes Signal an das Verteidigungsministerium geschickt wird, müssen aber viele Menschen auf die Straße gehen. Sonst würde der Protest zur Blamage, und das Ende der Kaserne wäre sicher besiegelt. Heute gilt’s!

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