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Buntes Blumenmeer am Schlosspark: Grimms Naschmarkt lockte viele Menschen nach Rotenburg

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Von: Wilfried Apel

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Wenn man da keine Lust auf einen Schluck Schorle bekommt: Sabine Opfer mit ihrem Landlust-Team und Naschmarkt-Besuchern.
Wenn man da keine Lust auf einen Schluck Schorle bekommt: Sabine Opfer mit ihrem Landlust-Team und Naschmarkt-Besuchern. © Wilfried Apel

Wo sollte man da nur anfangen: Beim Bestaunen der Blumen und Pflanzen des im Schlosspark bunt schillernden Rotenburger Blumenmeers oder beim Beschnuppern und Verkosten der auf Grimms Naschmarkt bereitgehaltenen Köstlichkeiten? Am einfachsten war es, einfach loszulegen und zu genießen.

Wer am Minigolfplatz startete, wurde von Rita Henning und Sohn Paki empfangen. Bei den beiden Borkenern, für die es das erste Markttreiben seit über zwei Corona-Jahren war, gab es erst einmal Selbstentworfenes und Selbstgenähtes.

Das war bei Gärtnermeister Stefan Dunst aus Bebra, der mit Ehefrau Daniela, Sohn Johannes und allen möglichen Pflanzen – mal fürs Auge, mal für den Magen – nach Rotenburg gekommen war, schon anders. Er diagnostizierte großes Interesse und war guter Dinge.

Kein Wunder, denn neben Trendgemüse für den eigenen Garten und verschiedenfarbigen Hortensien hatte er vor allem Palmen im Angebot, für die sich Daniela und Michael Winkenbach aus Rotenburg, die mit ihrem Enkel Kai Michael Leimbach unterwegs waren, interessierten.

Ganz in seiner Nähe hielten Heiko und Ulrike Prigge aus Hertingshausen Dekorationsartikel rund um Haus und Garten bereit: „Wir sind schon immer auf dem Blumenmarkt vertreten und freuen uns jedes Mal über das tolle Publikum.“

Karin Mark aus Altmorschen und Monika Nöding aus Konnefeld hatte es mit ihren Fahrrädern ganz zufällig in den Schlosspark verschlagen, durch den ab und zu auch eine kleine Bimmelbahn fuhr, die all diejenigen, die nicht ganz so gut zu Fuß waren oder einfach eine kleine Fahrt genießen wollten, vom Blumenmeer zum Naschmarkt „schaukelte“. Der bot von Schaschlik am Rathaus bis Ananas- und Erdbeerschorle am alten Landratsamt fast alles, was das Herz begehrte: Bratwurst, Stracke, Schmalzhaut, Bonbons, Honig und für die Damen natürlich auch das eine oder andere Täschchen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Benji Schaub und auf der Naturbühne im Schlosspark das Eisenbahn-Blasorchester Bebra unter der Leitung von Igor Karassik.

Auch die in historischen Kostümen auftretende Rotenburger Tanzgruppe „Saltare in Luna Noctis“ gab ihr Bestes und wirkte vor der Kulisse des Landgrafenschlosses – wie fast alles an diesem Sommersonntag – einfach nur wunderschön.

Von Wilfried Apel

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