44-Jähriger will Stadtverordnetenvorsteher werden

CDU nominiert Roland Soldan als Stadtverordnetenvorsteher in Bebra

Jemand macht mit einem Kugelschreiber ein Kreuz auf einem Wahlzettel. Die Kommunalwahl in Hessen findet am 14. März 2021 statt.
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Die konstituierende Sitzung der Bebraer Stadtverordnetenversammlung findet am am 29. April 2021 statt.

Nachdem das Bündnis von SPD und Gemeinsam für Bebra Stefanie Koch (SPD) als neue Stadtverordnetenvorsteherin in Bebra vorgeschlagen haben, hat die CDU Roland Soldan als Gegenkandidat nominiert.

Bebra – Die Christdemokraten hatten bei den Kommunalwahlen im März mit 38,1 Prozent die meisten Stimmen in der Eisenbahnerstadt geholt.

„Es ist daher selbstverständlich, dass die CDU mit geeigneten Kandidaten für die Führungsämter in die konstituierende Sitzung der Bebraer Stadtverordnetenversammlung am 29. April ins Rennen geht“, teile Fraktionschef Thorsten Strippel mit. „Nach gut bewährter parlamentarischer Sitte“ stehe das Amt des Stadtverordnetenvorstehers der stärksten Fraktion zu.

Roland Soldan, langjähriger Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses verspricht nach CDU-Angaben auch den übrigen Parteien eine „übergreifende und gemeinsame Zusammenarbeit im Sinne einer sachlichen und lösungsorientierten Parlamentsführung, die durch Fairness und gegenseitigen Respekt geprägt sein wird.“

Roland Soldan will Stadtverordnetenvorsteher in Bebra werden.

Die Suche nach Gemeinsamkeiten und Konsens sollten im Mittelpunkt stehen, ohne dabei die eigenen Werte aufzugeben, so Soldan in einer Pressemitteilung der CDU: „In der neuen Zusammensetzung des Parlamentes sind provozierende und dogmatische Verhaltensmuster fehl am Platze.“

Der 44-jährige Soldan bringe, so seine Partei, das nötige Fingerspitzengefühl und die Erfahrung sowie die regionale und zeitliche Verfügbarkeit mit. Das habe er in den vergangenen drei Legislaturperioden in verschiedenen politischen Funktionen innerhalb und außerhalb des Parlaments sowie als Ortsvorsteher des Stadtteils Iba bewiesen.

„Die CDU Bebra glaubt, mit der Personalentscheidung einen breiten Konsens im Parlament zu finden und appelliert an die Vernunft der Parlamentarier, den Glauben an gelebte Demokratie unter Wahrung der Parlamentsgepflogenheiten auch dem Wähler gegenüber vertreten zu können“, heißt es in der Mitteilung. (red/ses)

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