Von Conchita bis Zumba beim Heimatabend in Weißenhasel

Zu Countrysongs stellte sich die Line-Dance-Gruppe des Turnvereins Germania Nentershausen den Besuchern auf der Bühne beim Heimatabend in Weißenhasel vor. Fotos: Vöckel

Weißenhasel. Der Name war Programm: XXL-Kirmes in Weißenhasel. Unter dieser Vorgabe - extra groß und umfangreich - feierte  das Dorf an der Hasel sein Heimatfest.

Schon der Auftakt sprengte den Rahmen beim Heimatabend im Festzelt. Dicht gedrängt erlebten die Besucher ein Feuerwerk der guten Laune.

Fast vier Stunden prächtige Unterhaltung, gemixt mit Gaudi und Tanz, Gesang und viel Musik am laufenden Band. „Das Zelt ist voll. Das sorgt für Stimmung“, freute sich Bürgermeister Ralf Hilmes.

Gelungener Kirmesauftakt 

Das war ein gelungener Kirmesstart, auf den der Männerchor Weißenhasel die Besucher musikalisch einstimmte: „Unser Lied soll hell erklingen, soll Freude bringen.“ Den Wunsch der Sänger erfüllte eine Theatergruppe, die aus dem Aschenputtel ein Flaschenputtel machte. Das war das etwas andere Märchen, in dem sich alles um die Tochter eines Getränkegroßhändlers drehte, die unter Stiefmutter und Stiefschwestern leiden musste. Öfter musste sie die Antimobbing-Zentrale bemühen, um zu ihrem Recht zu kommen. Ein zerrissener Flaschenbon brachte sie schließlich mit ihrem Prinzen zusammen. Er hatte die andere Hälfte des Wertcoupons.

Die Schauspieler auf der Bühne waren Carmen Bornschier, Jutta Diegel, Lutmilla Dannat, Heike Knabe-Schmidt und Carina Oehl sowie Carolin und Florian Schäfer.

Das Ortsgeschehen nahmen Bärbel Krahforst und Hans-Martin Bachmann auf die Schippe. Ihr Gespräch drehte sich um den Festplatz für die Kirmes, der gar keiner sei, aber auch um die Gläser, die durch dem Kirmeslärm im Schrank klirren, und um die Dorferneuerung, die beim nächsten Mal für alle im Dorf sein sollte. Durch die Heirat sei ja nun auch geklärt, was mit der schönen Pension des Bürgermeisters werden wird.

Landrat beim Abschuss 

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt sei ja bald im Ruhestand. Dann habe er mehr Zeit für sein Hobby, die Jagd. Im Abschießen sei er jetzt schon gut. Mit Elke Künholz habe er einen Volltreffer gelandet.

Weitere Mitwirkende waren die Line-Dance-Gruppe Nentershausen, die elastischen „Haseltaler Tenöre“ (Pascal Schellhase, Gerd und Marius Vaupel) und Reinhard Ehmer als „Conchita Wurst“ sowie die „Synchronschwimmerinnen“, die „Ladyknacker“ aus Reichensachsen und die „Zumbatänzerinnen“ aus Nentershausen.

Gleich dreimal traten Feuerwehren auf: Weißenhasel/Mönchhosbach als gelehrige Absolventen der Landesfeuerwehrschule, Königswald mit dem Flashmob „Rock mi“ und Rockensüß in Anlehnung an Helene Fischer mit „Atemschutz“.

Fast wie Weihnachten 

Die von Gerda Stein gestaltete Kirmesfahne hatten die Kirmesmädchen und -burschen (Verena, Laura, Jenny, Lucas, Marius und Constantin) ins Zelt gebracht. Sie wurden mit dem Kirmessymbol von Ortsvorsteher Frank Hauck vorgestellt. Angesagt wurden die Akteure und Gruppen des Abends von Dieter Rothhardt. Der ehemalige Pfarrer wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen, denn „wann kann ein Pfarrer - außer Weihnachten - vor so vielen Menschen sprechen“.

Von Herbert Vöckel

Heimatabend Weißenhasel

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