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Bürgerversammlung in Rotenburg: Diskussion über Zukunft der Kliniken

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Von: Sebastian Schaffner

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Das HKZ in Rotenburg (Symbolbild)
Bewegt nach wie vor viele Menschen in Rotenburg: die geplante Verlagerung des Herz-Kreislauf-Zentrums. © Laura Ruth

Um die Neuausrichtung der Kliniklandschaft geht es bei einer Bürgerversammlung in Rotenburg am Donnerstag, 5. Mai, im Audimax des Studienzentrums.

Rotenburg – Veranstalter der öffentlichen Diskussionsrunde ist Thomas Nölke (SPD), der Vorsitzende des Stadtparlaments. Eingeladen hat er Spitzenvertreter der heimischen Krankenhäuser und aus dem Landratsamt.

Auf der Gästeliste stehen unter anderem Landrat Torsten Warnecke (SPD), der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums ist, der Erste Kreisbeigeordnete und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Noll (SPD), Rolf Weigel, Geschäftsführer des Klinikums Hersfeld-Rotenburg, der neue medizinische Direktor Dr. Dalibor Bockelmann des kommunalen Klinikverbundes sowie Dr. Martin Oechsner, medizinischer Geschäftsführer des Rotenburger Kreiskrankenhauses.

„Das wird ein spannender Abend“, verspricht Thomas Nölke. Die von der Gesellschafterversammlung des Klinikums beschlossene Verlagerung der Akutmedizin des Herz-Kreislauf-Zentrums nach Bad Hersfeld bewege viele Menschen in der Stadt. „Die Bürger haben Fragen. Diese sollen sie am Donnerstag stellen können“, sagt Nölke, der den Diskussionsabend auch moderieren wird. Auch Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) geht davon aus, „dass das Thema nach wie vor auf ein breites Interesse stoßen wird“.

Der große Hörsaal des Studienzentrums der Finanzverwaltung und Justiz (Josef-Durstewitz-Straße 2-6) sei als Veranstaltungsort gewählt worden, „da er über eine vernünftige Belüftung und eine gute Lautsprecheranlage verfügt“, sagt Stadtverordnetenvorsteher Nölke. Nach Angaben des Studienzentrums verfügt das Auditorium Maximum über 275 Sitzplätze.

„Ich wünsche mir, dass viele Bürger kommen, gerne auch aus Nachbarkommunen, dass wir von unseren Gästen viele Antworten hören und sich niemand dahinter versteckt, dass er in einem Gremium sitzt und deshalb der Schweigepflicht unterliege. Das Thema hat Auswirkungen auf die ganze Region. Wir dürfen hier nicht abgehängt werden“, sagt Nölke. Wie es sich für eine Bürgerversammlung gehöre, hätten Bürger die Möglichkeit, den Gästen Fragen zu stellen.

Mit Blick auf die im Landkreis immer noch hohen Corona-Zahlen – am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei rund 1250 – empfiehlt Nölke, auch am Platz einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Pflicht ist das aber nicht mehr. (Sebastian Schaffner)

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