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Dörfer im Rotenburger Kreisteil bekommen Glasfaser

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Von: Christopher Ziermann

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Auf den kleineren Dörfern trägt die Kundenakquise von Goetel Früchte – auch im kleinsten Rotenburger Ortsteil Mündershausen, wo unser
Auf den kleineren Dörfern trägt die Kundenakquise von Goetel Früchte – auch im kleinsten Rotenburger Ortsteil Mündershausen, wo unser © Christopher Ziermann

Die Firma Goetel will in Schwarzenhasel, Erkshausen, Dankerode, Atzelrode und Mündershausen Glasfaserleitungen bis zur Haustür verlegen.

Rotenburg – Über den Glasfaserausbau informiert das Göttinger Telekommunikationsunternehmen auf Nachfrage unserer Zeitung. In diesen fünf Rotenburger Ortsteilen hat Goetel im Vertrieb seine anvisierte Quote von 40 Prozent der Haushalte erreicht. In der Kernstadt sowie in Lispenhausen, Braach und Seifertshausen soll die Kundenwerbung nun intensiviert werden.

Der Ausbau der Glasfaserleitungen von den Verteilerkästen zu den Häusern werde frühestens im Sommer 2023 beginnen. Zuvor seien Kirchheim und Neuenstein an der Reihe. Zunächst hatte Goetel eine Vertriebsphase bis August angekündigt. Bis dato hatten aber nur Dankerode und Schwarzenhasel die Quote erreicht.

Daraufhin war der Vertrieb bis Mitte Oktober verlängert worden und wird nun noch einmal verlängert, wie Felix Kadèra aus der Abteilung Marketing und Kommunikation mitteilt. Die Mitarbeiter von Goetel würden im November „Beratungen direkt an der Haustür anbieten, um so sicherzustellen, dass wirklich jede Einwohnerin und jeder Einwohner über die Vorteile des Glasfaserausbaus informiert wird“.

Man hoffe, noch vor Weihnachten auch für die Kernstadt eine Bauzusage geben zu können. Kadèra nennt keinen exakten Zwischenstand, sagt aber: „Aktuell reicht es noch nicht.“ Die Breitband Nordhessen GmbH, die den fünf nordhessischen Landkreisen gehört, hat in den vergangenen Jahren Glasfaserleitungen in ganz Nordhessen verlegt. Die enden aber bei den grauen Verteilerkästen.

„Letzte Meile“ bis zur Haustür

Von dort aus werden die Daten weiter über die alten Kupferkabel geleitet. Dabei geht Geschwindigkeit verloren und die Leistungsfähigkeit der Kabel nimmt ab, wenn es viele parallele Nutzer gibt. Das ist bei Glasfaser-Leitungen nicht der Fall. Um den Ausbau der „letzten Meile“ bewerben sich Privatunternehmen wie Goetel.

Für diese lohnt sich das Verlegen der Leitungen in der Regel erst ab einer bestimmten Mindestnachfrage. Goetel hat diese Quote auf 40 Prozent festgesetzt. Wird sie nicht erreicht und entscheidet sich das Unternehmen gegen den Ausbau, bekommen also auch diejenigen keinen Glasfaseranschluss, die einen Vertrag mit Goetel abgeschlossen haben. (Christopher Ziermann)

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