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DRK-Kreisverband Rotenburg schließt ersten Kurs Helferin in der Pflege ab

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Von: Maurice Morth

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Sie sind nun gelernte Helferinnen in der Pflege: von links Birgit Hartmann, Manuela Riemenschneider, Silvia Sippel, Simone Leimbach, Joana Bielski, Stefanie Schott und Tsega Hailu. © Maurice Morth

Rotenburg. Beim DRK-Kreisverband Rotenburg wird wieder fortgebildet: In drei Monaten kann man Helferin in der Pflege werden.

Sieben Frauen aus dem Landkreis haben sie bestanden: die erste Fortbildung des DRK-Kreisverbandes Rotenburg zur „Helferin in der Pflege“. Der Kurs vermittelt laut Ausbilder Lasse Ellenberger ein Basiswissen für die Pflege in Seniorenheimen. Hervorgegangen sei die Fortbildung aus den Schwesternhelferinnen-Kursen, die vor knapp zehn Jahren letztmals vom DRK-Kreisverband angeboten wurden. „Die Ursprungsidee stammt noch aus Kriegszeiten, damit im Katastrophenfall kurzfristig Kräfte im Sanitätsdienst verfügbar sind“, erklärt Lasse Ellenberger.

Der neue Kurs sei stärker auf den aktuellen Bedarf in der Pflege zugeschnitten. Wegen einer Neustrukturierung des DRK sei die Ausbildung nun unter neuem Namen und mit verändertem Lehrplan möglich gewesen. Eine der Kursteilnehmerinnen war Stefanie Schott aus Niederaula. „Ich habe bereits bei der Betreuung meiner Großeltern in der Pflege Erfahrung gesammelt und wollte mich weiterqualifizieren“, sagt die 30-Jährige.

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Ausbildungsleiter Lasse Ellenberger © Maurice Morth

Normalerweise arbeite sie als Stationshilfe in einem Altenzentrum in Niederaula. Während des Kurses sei sie unter anderem in Notfallversorgung, Krankheitslehre, Körperpflege und Hebe- und Lagerungstechniken unterricht worden. „Voraussetzung für den Kurs ist der Abschluss des 18. Lebensjahres“, sagt Lasse Ellenberger. Vorerfahrung in der Pflege benötige man nicht. Die Qualifikation biete sich besonders dann an, wenn Menschen, die nach einer Pause wieder ins Berufsleben einsteigen, nicht noch eine mehrjährige Ausbildung absolvieren möchten und sich für den Pflegebereich interessieren. Er betont, dass der Kurs keine examinierten Altenpfleger ersetze – die Helferinnen werden bei der Arbeit von ausgebildeten Altenpflegern angeleitet.

Insgesamt drei Monate dauert der Lehrgang, der laut DRK mit Engagement mit drei Unterrichtsnachmittagen in der Woche auch neben der Arbeit zu absolvieren ist. Die Kosten für alle sieben Absolventinnen hat im aktuellen Fall deren Arbeitgeber, die Kreisaltenpflege Hersfeld-Rotenburg mit Einrichtungen in Rotenburg und Niederaula, übernommen.

Zum Vergleich: Wenn der Kurs nicht vom Arbeitgeber bezahlt wird, müssen die Kosten vom Teilnehmer selbst getragen werden. Der DRK-Kreisverband Fulda beziffert diese auf seinem Internetauftritt auf rund 850 Euro. Der Kurs qualifiziert für den Dienst in einer stationären Pflegeeinrichtung, in der ambulanten Pflege, oder zur Betreuung von Pflegebedürftigen im Privathaushalt, um Angehörige zu entlasten.

Interessierte können sich per Telefon unter z 0 66 23/92 35 0 oder per E-Mail an ausbildung@drk-kv-rotenburg.de an Lasse Ellenberger wenden.

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