Kreisverband droht die Pleite

DRK Rotenburg: Es geht zunächst weiter

Sie tauschten sich heute zur Situation des DRK-Kreisverbands Rotenburg aus: Landrat Dr. Michael Koch, DRK-Geschäftsführer Alexander Stephan und Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr.
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Sie tauschten sich heute zur Situation des DRK-Kreisverbands Rotenburg aus: Landrat Dr. Michael Koch, DRK-Geschäftsführer Alexander Stephan und Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr.

Der gute Wille für eine Lösung ist da, Ergebnisse gibt es noch nicht. So etwa lässt sich das Gespräch zur Zukunft des DRK-Kreisverbandes Rotenburg zusammenfassen.

Rotenburg - Wie gestern von unserer Zeitung berichtet, befindet sich der Kreisverband finanziell in einer existenziellen Krise. Zu ihm gehört auch der Rettungsdienst. Alexander Stephan, Geschäftsführer des Kreisverbandes, kündigte in einer Pressemitteilung an, dass der Betrieb bis auf Weiteres aufrecht erhalten bleibe. Die Sorgen der Mitarbeitenden um ihren Arbeitsplatz nehme man ernst.

An der Gesprächsrunde hatten Vertreter der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, der Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes, Nils Möller, und Landrat Dr. Michael Koch teilgenommen. Außerdem war ein Vertreter der Beratungsfirma Centuros dabei, die beauftragt wurde, eine dauerhafte Perspektive für den DRK-Kreisverband zu erarbeiten. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

Der Landrat nannte den Kreisverband einen wichtigen Partner für die Bereiche Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landkreis. Es sei wichtig, in dieser schwierigen Zeit miteinander zu sprechen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Auch der Landesverband, so sagte dessen Geschäftsführer Möller, werde sich in die Beratungen einbringen und helfen.

(Silke Schäfer-Marg)

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