Keine Preisänderung

Einigung nach monatelangen Verhandlungen: Dialyse bleibt in Rotenburg

Rotenburg. Nun ist es offiziell: Die Dialyse am Herz- und Kreislaufzentrum in Rotenburg (HKZ) bleibt doch bestehen.

Das teilen das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantationen (KfH) und das Klinikum Hersfeld-Rotenburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Das KfH wird demnach die ambulante und stationäre Dialyseversorgung am HKZ weiterhin anbieten.

Anfang des Jahres hatte das KfH angekündigt, die Dialyse zur Jahresmitte schließen zu wollen, was intensive Verhandlungen mit dem Klinikum zur Folge hatte. Dass sich beide Parteien nun geeignet haben, sei „eine gute Nachricht und zeigt, dass sich die Bereitschaft für weitere Gespräche von allen Beteiligten gelohnt hat“, so Landrat Dr. Michael Koch in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. 

Auch Klinikum-Geschäftsführer Martin Ködding, der die Verhandlungen geleitet hatte, zeigt sich zufrieden: „Das ist ein Ergebnis im Sinne einer Gesamtlösung für Rotenburg.“

Für Dialyse gemietete Fläche wird kleiner

Für die Patienten wird sich nichts ändern. Die Abrechnungspreise für die stationären Patienten wurden „auf das Preisniveau aufgestockt, das auch für die Abrechnung mit den Krankenkassen gilt“, teilten KfH und Klinikum auf Nachfrage mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Lediglich die für die Dialyse gemietete Fläche wird „am Bedarf orientiert“ reduziert. Der Mietpreis pro Quadratmeter bleibe gleich.

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