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Erste Familienmesse in Rotenburg voller Erfolg

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Familienzentrum im Miniaturformat: Der Ausstellungsstand der Rotenburger Hebammenpraxis Storchenwiese war bei der Familienmesse Treffpunkt für Väter, Mütter und werdende Mütter. Spiel- und Malgelegenheiten begeisterten die lieben Kleinen, und nebenan beim Spielkreis Rotenburg (rechts) konnte man sich praktischerweise gleich darüber informieren, wie Zähne geputzt werden. 

Rotenburg. Mit einem starken Angebot lockte die erste Rotenburger Familienmesse schon am Samstag die Besucher an. Am Sonntag war es dann richtig voll. 

Ob sein Weg ihn über die nach ihm benannte Straße in die Großsporthalle führte, blieb offen. Aber sogar Martin Luther, der große Reformator, hat es sich nicht nehmen lassen, der ersten Rotenburger Familienmesse einen Besuch abzustatten. Samt Ehefrau Katharina.

Wie er gegen den Ablasshandel wetterte, wie er sich weigerte zu widerrufen, und wie er seinen „Herrn Käthe“ heiratete, konnten Jung und Alt am Samstag auf Englisch miterleben. Denn mit Blick auf das Rahmenprogramm war Matthias Brüggemeier-Koch, einer der an der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule (JGS) bilingual unterrichtenden Lehrer, auf die Idee gekommen, mit der Klasse G 8a Szenen aus Luthers Leben aufzuführen. Vor allem Eltern und Mitschüler hörten zu und stellten recht bald fest, dass die Texte „nicht ganz ohne“ waren.

Zur Begrüßung hatte Bürgermeister Christian Grunwald die Losung ausgegeben: „Unsere Aussteller sind nicht gekommen, um sich selbst zu zeigen, sondern um den Menschen zu zeigen, was sie als Institutionen bieten und welche Leistungen die Menschen in Anspruch nehmen können.“

Von Freizeit bis Pflege

Dem wurde die von der städtischen Gemeinwesenarbeit-Beauftragten Carolin Richardt vorbereitete, im Landkreis bis jetzt einmalige Familienmesse, mehr als gerecht. Sie entpuppte sich mit immerhin 43 Ausstellern als riesengroßer Markt der Möglichkeiten. Angefangen bei den Angeboten in den Bereichen Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, ehrenamtliches Engagement und Freizeit bis hin zu Pflege im Alter, gab es für Besucher fast nichts, was es nicht zu entdecken gab. 

Bei Verkehrswacht-, Bürgerhilfe- und Feuerwehrmitgliedern konnte man sich über deren allseits geschätzte Arbeit informieren – und Preise gewinnen. Auch im Bereich Gesundheit gab es einiges zu endecken.

"Auf dem richtigen Weg"

Leckeres zu essen gab es natürlich auch. Der Kreisjugendhof hatte Erbsensuppe mit Würstchen im Angebot und die angehenden Abiturientinnen der JGS frisch gebackene Waffeln. Am Samstag war das Backwerk schon kurz nach 16 Uhr ausverkauft. Ein gutes Zeichen. So ähnlich wie am Morgen, als Carolin Richardt kurz vor 9 Uhr ungeduldig wartenden Ausstellern die Messehalle aufschloss: „Zu sehen, mit wie viel Liebe dann jeder seinen Stand aufgebaut hat, und wie viele Besucher gekommen sind, hat mich gefreut und bewiesen, dass wir mit der Messe und dem im Entstehen begriffenen Familienzentrum auf dem richtigen Weg sind“, resümierte sie. Am Samstag sei die Messe schon gut besucht gewesen, am Sonntag dann sehr gut – mit mehreren hundert Besuchern.

Mehr über die Familienmesse lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe unserer Zeitung und im E-Paper. 

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