Fenster zur Erdgeschichte

Cornberger Steinbruch ist Hessisches Geotop des Jahres 2016

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Schicht auf Schicht: Die gegenüberliegende Wand zeigt eindrucksvoll die Gesteinsschichtung. Helmut Reker, links, und Bürgermeister Achim Großkurth kennen sich hier gut aus.

Cornberg. Der Cornberger Sandsteinbruch wird 2016 "Hessisches Geotop des Jahres" sein und damit die Aufmerksamkeit eines großen Publikums auf sich ziehen. Am Sonntag wird gefeiert.

Wer viel weiß, sieht auch viel. Das gilt insbesondere auch für den Cornberger Steinbruch, und wer die Örtlichkeit nicht kennt und von Geologie nicht viel versteht, der darf sich glücklich schätzen, wenn er den Steinbruch mit Helmut Reker aus Rockensüß erkundet. Zusammen mit ihm verwandelt sich der Ort in ein Schaufenster der Erdgeschichte.

Vor 700 Jahren gebaut aus Cornberger Sandstein: das Kloster neben dem Steinbruch.

Schon der Weg aufs Gelände verrät einiges. Der Zugang zum Steinbruch entlang des Museums ist gepflastert mit Cornberger Steinen, die von dem besonderen Ort erzählen: Da sind von groben Steinen durchsetzte Platten, dieaus dem sogenannten Konglomerat-Gestein unterhalb des Sandsteins stammen. Da sind ovale Linien im Gestein, die sogenannten durch chemische Prozesse entstandenen Liesegang’schen Ringe, eine schöne und prägende Besonderheit des Cornberger Sandsteins.

Was man sonst noch erfahren und erfühlen kann auf diesem geschichtsträchtigen Gelände und was ein Geotop eigentlich ist, lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der Rotenburg-Bebraer Allgemeine.

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