Investor soll in zwei Wochen Konzept vorstellen

Zukunft der Ferienanlage Meeschendorf: Kreis-Gremien stimmen für Erbpacht

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Soll Eigentum des Landkreises bleiben: Die Ferienanlage in Meeschendorf auf Fehmarn. 

Nach der Betriebskommission spricht sich auch der Kreisausschuss für eine langfristige Verpachtung der Ferienanlage des Kreises Hersfeld-Rotenburg in Meeschendorf auf Fehmarn aus. 

In seiner Sitzung im Juni soll letztendlich der Kreistag darüber entscheiden, wie die Zukunft der Ferienanlage aussieht. Das teilt der Landkreis in seinem jüngsten Newsletter mit. 

Mit dem vorliegenden Vorschlag würden jedes Jahr Pachtzinsen eingenommen und der Landkreis und damit der Steuerzahler um rund 120 000 Euro pro Jahr entlastet, so Landrat Dr. Michael Koch. Zudem müsse der Kreis kein unternehmerisches Risiko tragen, auch die notwendigen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe würden vom Pächter getragen.

Das Gelände bleibt Eigentum des Landkreises

Der derzeitige Vorschlag sieht vor, die Ferienanlage am südöstlichen Strand der Ostseeinsel über eine sogenannte Erbpacht für die Dauer von 75 Jahren an einen Pächter zu geben. Dieser darf gegen Zahlung eines regelmäßigen sogenannten Erbbauzinses das Grundstück nutzen und bebauen, das Gelände bleibe allerdings Eigentum des Landkreises.

Mit dem jetzigen Konzept – die Ferienstätte ist an das Schülerfreizeitzentrum Ilmenau aus Thüringen verpachtet - mache der Kreis Verluste, so Koch. In zwei Wochen wolle der Interessent zunächst den Kreistagsmitgliedern sein Konzept vorstellen.

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