Flüchtlingseinrichtung: Rotenburger Fraktionen stellen Forderungen

Rotenburg. Die drei im Rotenburger Stadtparlament vertretenen Fraktionen SPD, CDU und UBR haben gemeinsam einen Forderungskatalog zur Unterbringung einer Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Alheimer-Kaserne erarbeitet.

Er soll als Resolution in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 23. Juli, verabschiedet werden.

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Resolution der drei Fraktionen im Rotenburger Stadtparlament

Zu den umfassenden Forderungen gehört zum Beispiel, dass Streetworker, also Sozialarbeiter, als Bindeglied zwischen der Bevölkerung und den Flüchtlingen beschäftigt und seiten des Landes oder Bundes finanziert werden. Auch ehrenamtliche Initiativen für die Flüchtlinge sollen finanziell und organisatorisch unterstützt werden. Gefordert wird außerdem ein Sicherheitskonzept mit mehr Personal für die Rotenburger Polizeistation sowie ein neues Brandmeldesystem für die Kaserne, damit die Feuerwehren in Rotenburg und den umliegenden Kommunen nicht durch mehr Fehlalarme belastet werden. Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder und erwachsene Flüchtlinge in der Kaserne sollen ebenfalls geschaffen werden. Außerdem wird Unterstützung durch Land und Bund für eine Reihe von Infrakstrukturmaßnahmen gefordert.

Die Stadtverordnen erkennen die Verantwortung von Bund und Land für die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen an und wollen deren Einrichtung konstruktiv begleiten.

Eine Bürgerversammlung zur Flüchtlingseinrichtung findet am Donnerstag, 16. Juli, ab 19 Uhr in der Sporthalle des Studienzentrums der Finanzverwaltung und Justiz (Verwaltungsfachhochschule) statt.

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